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Zinsentscheidungen: Fed bleibt abwartend, SNB senkt erneut
21.03.25 11:45
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Das FOMC hat die Fed Funds Target Rate nach seiner jüngsten Sitzung bei 4,50% belassen und führt damit den Kurs des Abwar tens fort, so die Analysten der Nord LB.
Es sei jedoch beschlossen worden, das Abschmelzen der eigenen Bilanz über das Quantitative Tightening etwas langsamer angehen zu lassen. Ab April sollten US-Treasuries nur noch um bis zu USD 5 Mrd. reduziert werden, statt der bislang geltenden USD 25 Mrd. Obwohl die Notenbanker von einer Abkühlung der Konjunktur ausgehen würden, bei gleichzeitig leicht angestiegenen Erwartungen in Bezug auf Inflation und Arbeitslosenquote, gehe die Mehrheit der Fed-Offiziellen weiterhin von zwei Zinssenkungen in diesem Jahr aus.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe ihren Leitzins gestern um weitere 25 Basispunkte auf 0,25% gesenkt. Damit lockere sie ihre Geldpolitik zum fünften Mal in Folge und erreiche das niedrigste Leitzinsniveau seit September 2022. Die Zentralbank stehe weiterhin bereit, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren. Die SNB reagiere auf die niedrige Inflation und die Abwärtsrisiken für die Preisniveaustabilität. Vor allem von der Handels- und der Geopolitik würden hohe Unsicherheiten für die globale Wirtschaft ausgehen. Für den traditionellen sicheren Hafen Schweizer Franken könnte dies neuen Aufwertungsdruck bedeuten, weshalb die SNB wachsam bleibe und sich auch weitere Zinssenkungen offenhalte.
Die Kurse deutscher Staatsanleihen hätten etwas nachgegeben. Die Unsicherheit um den Handelsstreit zwischen EU und USA lasse auch das weitere Vorgehen der EZB unklar. In den USA hätten die Anleihekurse dagegen leicht zugelegt, sie hätten von schwachen Aktienmärkten profitiert. (21.03.2025/alc/a/a)
Es sei jedoch beschlossen worden, das Abschmelzen der eigenen Bilanz über das Quantitative Tightening etwas langsamer angehen zu lassen. Ab April sollten US-Treasuries nur noch um bis zu USD 5 Mrd. reduziert werden, statt der bislang geltenden USD 25 Mrd. Obwohl die Notenbanker von einer Abkühlung der Konjunktur ausgehen würden, bei gleichzeitig leicht angestiegenen Erwartungen in Bezug auf Inflation und Arbeitslosenquote, gehe die Mehrheit der Fed-Offiziellen weiterhin von zwei Zinssenkungen in diesem Jahr aus.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe ihren Leitzins gestern um weitere 25 Basispunkte auf 0,25% gesenkt. Damit lockere sie ihre Geldpolitik zum fünften Mal in Folge und erreiche das niedrigste Leitzinsniveau seit September 2022. Die Zentralbank stehe weiterhin bereit, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren. Die SNB reagiere auf die niedrige Inflation und die Abwärtsrisiken für die Preisniveaustabilität. Vor allem von der Handels- und der Geopolitik würden hohe Unsicherheiten für die globale Wirtschaft ausgehen. Für den traditionellen sicheren Hafen Schweizer Franken könnte dies neuen Aufwertungsdruck bedeuten, weshalb die SNB wachsam bleibe und sich auch weitere Zinssenkungen offenhalte.
Die Kurse deutscher Staatsanleihen hätten etwas nachgegeben. Die Unsicherheit um den Handelsstreit zwischen EU und USA lasse auch das weitere Vorgehen der EZB unklar. In den USA hätten die Anleihekurse dagegen leicht zugelegt, sie hätten von schwachen Aktienmärkten profitiert. (21.03.2025/alc/a/a)


