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Zinsentscheide der FED und der EZB im Rahmen verlaufen
22.06.18 15:20
National-Bank AG
Essen (www.anleihencheck.de) - Wie erwartet hat die US-Notenbank den Leitzins am Mittwoch angehoben: Die FED Funds Rate wurde um 0,25 Prozentpunkte angehoben und liegt künftig in einer Spanne von 1,75 bis 2,00 Prozent, berichten die Analysten der National-Bank AG.
Darüber hinaus sei deutlich geworden, dass die Mitglieder des Offenmarktausschusses (FOMC) für das laufende Jahr nun mehrheitlich eher von insgesamt vier als von drei Zinserhöhungen ausgehen würden: Die FED dürfte daher noch zwei weitere Male und nicht nur einmal an der Zinsschraube drehen. Schließlich habe die US-Notenbank die Forward Guidance, wonach die Zinsen noch für einige Zeit niedrig bleiben sollten, aus dem Statement gestrichen. Materiell folge die FED damit der Einschätzung, dass die Dynamik der US-Konjunktur eher weiter zunehme.
Ebenfalls im Rahmen sei der Zinsentscheid der EZB verlaufen: Die EZB werde das Ankaufprogramm sukzessive auslaufen lassen - zu einem abrupten Ende des Kaufprogramms komme es also nicht. Demgegenüber habe die Bank signalisiert, ihre Leitzinsen bis mindestens Sommer 2019 auf dem derzeitigen Niveau zu belassen. Damit halte sich die EZB alle Optionen offen, auf eine eventuell nachhaltigere konjunkturelle Beruhigung mit einer Herauszögerung der Zinswende zu reagieren. In Summe reagiert sie damit wie von den Analysten der National-Bank AG antizipiert vor allem auch aus dem rechtlichen Zwang heraus. Nach dem Zinsentscheid hätten die Renditen der Bundesanleihen spürbar nachgegeben: Der Markt habe mit Blick auf die Zinswende offenkundig eine offensivere Haltung der EZB erwartet. Die Analysten würden an ihren Projektionen für das internationale und das europäische Zinsgefüge festhalten. (22.06.2018/alc/a/a)
Darüber hinaus sei deutlich geworden, dass die Mitglieder des Offenmarktausschusses (FOMC) für das laufende Jahr nun mehrheitlich eher von insgesamt vier als von drei Zinserhöhungen ausgehen würden: Die FED dürfte daher noch zwei weitere Male und nicht nur einmal an der Zinsschraube drehen. Schließlich habe die US-Notenbank die Forward Guidance, wonach die Zinsen noch für einige Zeit niedrig bleiben sollten, aus dem Statement gestrichen. Materiell folge die FED damit der Einschätzung, dass die Dynamik der US-Konjunktur eher weiter zunehme.
Ebenfalls im Rahmen sei der Zinsentscheid der EZB verlaufen: Die EZB werde das Ankaufprogramm sukzessive auslaufen lassen - zu einem abrupten Ende des Kaufprogramms komme es also nicht. Demgegenüber habe die Bank signalisiert, ihre Leitzinsen bis mindestens Sommer 2019 auf dem derzeitigen Niveau zu belassen. Damit halte sich die EZB alle Optionen offen, auf eine eventuell nachhaltigere konjunkturelle Beruhigung mit einer Herauszögerung der Zinswende zu reagieren. In Summe reagiert sie damit wie von den Analysten der National-Bank AG antizipiert vor allem auch aus dem rechtlichen Zwang heraus. Nach dem Zinsentscheid hätten die Renditen der Bundesanleihen spürbar nachgegeben: Der Markt habe mit Blick auf die Zinswende offenkundig eine offensivere Haltung der EZB erwartet. Die Analysten würden an ihren Projektionen für das internationale und das europäische Zinsgefüge festhalten. (22.06.2018/alc/a/a)


