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Zentralbank von Ägypten hält den Leitzins konstant
28.09.17 09:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Beim heutigen Treffen des geldpolitischen Ausschusses in Ägypten wird die Zentralbank (CBE) die bestehenden Leitzinssätze (Einlagenzins: 18,75%; Kreditzins: 19,75%) wohl unverändert belassen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
So dürfte die Inflation ihren Höhepunkt zur Jahresmitte 2017 gesehen haben. Im August sei die Preisdynamik trotz staatlicher Subventionskürzungen, die vor allem im Juli und August ihre Wirkung entfaltet hätten, deutlich zurückgefallen. Die monatliche Veränderungsrate habe zuletzt von 3,2% (Juli) auf 1,1% (August) nachgegeben. Den verringerten Preisdruck signalisiere auch die um Nahrungsmittel und Energie bereinigte Kerninflation, deren Monatsrate von 2,8% (Juli) auf 0,3% (August) zurückgegangen sei. Die Haupttreiber der Inflation seien Preiserhöhungen für Strom, frisches Obst und Gemüse sowie höhere inländische Transportkosten, die eine indirekte Auswirkung der im Juni durchgeführten Reformen des Erdöl- und Erdgassektors seien. Im Jahresvergleich habe sich die Gesamtinflation von 33,0% (Juli) auf 31,9% (August) abgekühlt, die Jahresrate der Kerninflation sei von 35,3% (Juli) auf 34,9% (August) zurückgegangen.
Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Ägyptische Zentralbank noch abwarte, bis sich die Inflation weiter zurückgebildet habe, bevor erste Zinssenkungen in Erwägung gezogen würden. Hilfreich dürfte dabei ein positiver Basiseffekt im November sein. Mit einer ersten Reduzierung des Einlagen- und Kreditzinses würden die Analysten im ersten Quartal 2018 rechnen. (28.09.2017/alc/a/a)
So dürfte die Inflation ihren Höhepunkt zur Jahresmitte 2017 gesehen haben. Im August sei die Preisdynamik trotz staatlicher Subventionskürzungen, die vor allem im Juli und August ihre Wirkung entfaltet hätten, deutlich zurückgefallen. Die monatliche Veränderungsrate habe zuletzt von 3,2% (Juli) auf 1,1% (August) nachgegeben. Den verringerten Preisdruck signalisiere auch die um Nahrungsmittel und Energie bereinigte Kerninflation, deren Monatsrate von 2,8% (Juli) auf 0,3% (August) zurückgegangen sei. Die Haupttreiber der Inflation seien Preiserhöhungen für Strom, frisches Obst und Gemüse sowie höhere inländische Transportkosten, die eine indirekte Auswirkung der im Juni durchgeführten Reformen des Erdöl- und Erdgassektors seien. Im Jahresvergleich habe sich die Gesamtinflation von 33,0% (Juli) auf 31,9% (August) abgekühlt, die Jahresrate der Kerninflation sei von 35,3% (Juli) auf 34,9% (August) zurückgegangen.
Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Ägyptische Zentralbank noch abwarte, bis sich die Inflation weiter zurückgebildet habe, bevor erste Zinssenkungen in Erwägung gezogen würden. Hilfreich dürfte dabei ein positiver Basiseffekt im November sein. Mit einer ersten Reduzierung des Einlagen- und Kreditzinses würden die Analysten im ersten Quartal 2018 rechnen. (28.09.2017/alc/a/a)
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