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Zehnjährige US-Treasuries: Renditen fallen auf 4,26%
23.07.24 09:53
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Rentenmärkte reagierten auf den Rückzug von Präsident Biden, wenngleich weniger stark, so die Analysten der Nord LB.
Renditen von zehnjährigen US-Treasuries würden auf 4,26% (minus 2 Basispunkte) fallen.
Eine weiter abnehmende Inflation sei nach Einschätzung der Bundesbank in den nächsten Monaten unwahrscheinlich. In ihrem gestern veröffentlichten Monatsbericht gehe man aufgrund des nach wie vor kräftigen Lohnwachstums von einer schwankenden Teuerung aber in der Tendenz von einer nicht weiter sinkenden Rate aus. Die Finanzmärkte würden derzeit noch zwei weitere EZB-Zinssenkungen in diesem Jahr einpreisen. Dies habe auch der slowakische Notenbankchef Peter Kazimir bestätigt. In einem Blogbeitrag auf der Internetseite der slowakischen Notenbank heiße es: "Die Türen stehen weiterhin offen für zusätzliche Lockerungen, sollte die Situation dies hergeben und rechtfertigen".
Heute dürften die Marktteilnehmer zunächst auf die Kommentare von Philip Lane und dann noch auf Angaben zu Stimmungsindikatoren zu achten haben. In der Euro-Zone würden vorläufige Zahlen zum Verbrauchervertrauen gemeldet. In den USA erfolge zudem zeitgleich die Publikation von Daten zu den Ergebnissen der Unternehmensbefragung der Richmond FED. Weiterhin stünden noch Angaben zur Lage am US-Immobilien-markt zur Meldung an. Mit Blick auf diese Zahlen dürfte das hohe Zinsniveau in den Vereinigten Staaten zunächst ein relevanter Belastungsfaktor bleiben. (23.07.2024/alc/a/a)
Renditen von zehnjährigen US-Treasuries würden auf 4,26% (minus 2 Basispunkte) fallen.
Eine weiter abnehmende Inflation sei nach Einschätzung der Bundesbank in den nächsten Monaten unwahrscheinlich. In ihrem gestern veröffentlichten Monatsbericht gehe man aufgrund des nach wie vor kräftigen Lohnwachstums von einer schwankenden Teuerung aber in der Tendenz von einer nicht weiter sinkenden Rate aus. Die Finanzmärkte würden derzeit noch zwei weitere EZB-Zinssenkungen in diesem Jahr einpreisen. Dies habe auch der slowakische Notenbankchef Peter Kazimir bestätigt. In einem Blogbeitrag auf der Internetseite der slowakischen Notenbank heiße es: "Die Türen stehen weiterhin offen für zusätzliche Lockerungen, sollte die Situation dies hergeben und rechtfertigen".
Heute dürften die Marktteilnehmer zunächst auf die Kommentare von Philip Lane und dann noch auf Angaben zu Stimmungsindikatoren zu achten haben. In der Euro-Zone würden vorläufige Zahlen zum Verbrauchervertrauen gemeldet. In den USA erfolge zudem zeitgleich die Publikation von Daten zu den Ergebnissen der Unternehmensbefragung der Richmond FED. Weiterhin stünden noch Angaben zur Lage am US-Immobilien-markt zur Meldung an. Mit Blick auf diese Zahlen dürfte das hohe Zinsniveau in den Vereinigten Staaten zunächst ein relevanter Belastungsfaktor bleiben. (23.07.2024/alc/a/a)


