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Wirtschaftliche Lage ist besser als die Stimmung
08.03.19 14:30
BlueBay Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Die gestrige Marktreaktion auf die Senkung der Wachstumsprognose der Europäischen Zentralbank halten wir für falsch, so Mark Dowding, Co-Leiter für entwickelte Märkte bei BlueBay Asset Management.
In der Tat erscheine es ihm fast ein bisschen ironisch, dass die EZB die Korrektur gerade jetzt vornehme, da sich die Anzeichen für eine Stabilisierung mehren würden und die Phase der schlechten Konjunkturdaten möglicherweise hinter uns liege. Nach Meinung der Experten sei der Pessimismus zu Jahresbeginn zu ausgeprägt gewesen und eine fortgesetzte Sorge um eine wirtschaftliche Stagnation und Rezession würden sie weiterhin für übertrieben halten.
Nach den zurückhaltenden Aussagen der EZB würden die Experten erwarten, dass die US-Notenbank FED schon im März das Ende ihres quantitativen Straffungskurses zum Jahresende ankündigen könnte. Zusammen mit den Fortschritten zur Schlichtung des Handelsstreits zwischen den USA und China würden sie einige positive Anzeichen sehen, obgleich natürlich der Brexit als Risiko bleibe. Daher sei ihrer Meinung nach eine defensive Einstellung zu allen britischen Anlagen angemessen, da sie in den nächsten Wochen und Monaten eher schwach abschneiden dürften. Grundsätzlich bleibe ihre Sicht auf die Dinge aber von der Einstellung "das Glas ist halb voll" und nicht "halb leer" geprägt.
In einer Zeit, in der die ersten Pflanzen ergrünen würden, würden die Experten auch Grund zur Hoffnung sehen, dass sich die positiveren Anzeichen in den nächsten Wochen verstärken könnten. (08.03.2019/alc/a/a)
In der Tat erscheine es ihm fast ein bisschen ironisch, dass die EZB die Korrektur gerade jetzt vornehme, da sich die Anzeichen für eine Stabilisierung mehren würden und die Phase der schlechten Konjunkturdaten möglicherweise hinter uns liege. Nach Meinung der Experten sei der Pessimismus zu Jahresbeginn zu ausgeprägt gewesen und eine fortgesetzte Sorge um eine wirtschaftliche Stagnation und Rezession würden sie weiterhin für übertrieben halten.
Nach den zurückhaltenden Aussagen der EZB würden die Experten erwarten, dass die US-Notenbank FED schon im März das Ende ihres quantitativen Straffungskurses zum Jahresende ankündigen könnte. Zusammen mit den Fortschritten zur Schlichtung des Handelsstreits zwischen den USA und China würden sie einige positive Anzeichen sehen, obgleich natürlich der Brexit als Risiko bleibe. Daher sei ihrer Meinung nach eine defensive Einstellung zu allen britischen Anlagen angemessen, da sie in den nächsten Wochen und Monaten eher schwach abschneiden dürften. Grundsätzlich bleibe ihre Sicht auf die Dinge aber von der Einstellung "das Glas ist halb voll" und nicht "halb leer" geprägt.
In einer Zeit, in der die ersten Pflanzen ergrünen würden, würden die Experten auch Grund zur Hoffnung sehen, dass sich die positiveren Anzeichen in den nächsten Wochen verstärken könnten. (08.03.2019/alc/a/a)


