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Wird die US-Inflation erneut steigen?
10.06.22 14:39
XTB
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Veröffentlichung des US-Inflationsberichts für Mai ist das zweitwichtigste Makroereignis der Woche, so die Experten von XTB.
Die Auswirkungen auf die Märkte könnten jedoch noch größer sein als die der gestrigen EZB-Entscheidung. Es sei vermutet worden, dass die Inflation in den USA ihren Höhepunkt bereits erreicht haben könnte, doch die Daten zu den Kraftstoffpreisen oder den Immobilien- und Autopreisen würden ein anderes Bild zeichnen - der Höhepunkt könnte noch bevorstehen. Der Marktkonsens deute darauf hin, dass die Gesamtinflation unverändert bei 8,3% im Jahresvergleich bleibe, und die Spanne der Prognosen (8,0 bis 8,5%) sei relativ eng. Ein Faktor, der die Ansicht stützen könnte, dass der VPI unverändert bleibe, seien die Basiseffekte - der VPI in den USA habe im Mai 2021 bei 5% gelegen, verglichen mit 4,2% im April 2021.
Ein hoher Inflationswert könnte die FED davon abhalten, über eine Pause bei der Zinserhöhung nachzudenken, zumindest im Moment. Drei Zinserhöhungen um 50 Basispunkte seien bereits eingepreist. Der US-Dollar sei sehr stark und der EUR/USD falle unter 1,0600. Andererseits hätten die Wall Street-Futures ihren morgendlichen Aufschwung aufgegeben und seien wieder gesunken. Der S&P 500 werde knapp über 4.000 Punkten gehandelt. (10.06.2022/alc/a/a)
Die Auswirkungen auf die Märkte könnten jedoch noch größer sein als die der gestrigen EZB-Entscheidung. Es sei vermutet worden, dass die Inflation in den USA ihren Höhepunkt bereits erreicht haben könnte, doch die Daten zu den Kraftstoffpreisen oder den Immobilien- und Autopreisen würden ein anderes Bild zeichnen - der Höhepunkt könnte noch bevorstehen. Der Marktkonsens deute darauf hin, dass die Gesamtinflation unverändert bei 8,3% im Jahresvergleich bleibe, und die Spanne der Prognosen (8,0 bis 8,5%) sei relativ eng. Ein Faktor, der die Ansicht stützen könnte, dass der VPI unverändert bleibe, seien die Basiseffekte - der VPI in den USA habe im Mai 2021 bei 5% gelegen, verglichen mit 4,2% im April 2021.
Ein hoher Inflationswert könnte die FED davon abhalten, über eine Pause bei der Zinserhöhung nachzudenken, zumindest im Moment. Drei Zinserhöhungen um 50 Basispunkte seien bereits eingepreist. Der US-Dollar sei sehr stark und der EUR/USD falle unter 1,0600. Andererseits hätten die Wall Street-Futures ihren morgendlichen Aufschwung aufgegeben und seien wieder gesunken. Der S&P 500 werde knapp über 4.000 Punkten gehandelt. (10.06.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 21.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


