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Wird Trump ein Inflationspräsident?
22.11.16 08:15
fairesearch
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Niemand kann zur Stunde auch nur in groben Umrissen vorhersagen, welche Politik der neue Präsident einschlagen wird und was in den nächsten Monaten auf uns zukommt, so Dr. Eberhardt Unger von "fairesearch".
Die internationale Presse, die allerdings den Wahlausgang falsch vorausgesagt habe, beginne aber bereits darüber zu spekulieren. Danach werde die Staatsverschuldung von gegenwärtig USD 19,5 Billionen auf USD 30 Billionen steigen, und die Inflation erlebt ein "Come-back". Noch seien die (vor der Wahl erhobenen) Inflationserwartungen mit 2,4% sehr niedrig.
Ob Steuersenkungen und kreditfinanzierte Konjunkturprogramme so schnell zu höherer Inflation führen würden, bleibe umstritten. Noch immer würden deflationären Kräfte wie z.B. industrielle Überkapazitäten oder gefallene Energiepreise wirken. Aber auch der Einfluss Chinas sei nicht vorherzusagen. Jahrelang habe die Volksrepublik Preisstabilität in alle Welt exportiert, jetzt drohe dort eine Immobilienblase. Gegebenenfalls werde die Regierung massive Ankurbelungsmaßnahmen beschließen.
Wichtiger für die Inflationserwartungen in den USA sei die seit acht Jahren ultra-expansive Geldpolitik der FED. Eine solch massive Schwemme von Geld in einem Meer von Schulden habe es noch nie gegeben. Nach Aussagen von Janet Yellen wäre sogar ein Überschreiten des Inflationszieles von 2% willkommen. Eine Leitzinserhöhung im Dezember und zwei bis drei Anhebungen in 2017 seien wahrscheinlich. Offensichtlich möchten alle mehr Inflation, deswegen sei davon auszugehen, dass sie die auch bekommen würden.
Für die Halter von festverzinslichen Wertpapieren sei das jetzt ein wichtiger Zeitpunkt für Dispositionen. Steigende Geldmarktzinsen und Inflationserwartungen würden höhere Renditen bei mittleren und längeren Laufzeiten und damit fallende Kurse auslösen. (Ausgabe vom 21.11.2016) (22.11.2016/alc/a/a)
Die internationale Presse, die allerdings den Wahlausgang falsch vorausgesagt habe, beginne aber bereits darüber zu spekulieren. Danach werde die Staatsverschuldung von gegenwärtig USD 19,5 Billionen auf USD 30 Billionen steigen, und die Inflation erlebt ein "Come-back". Noch seien die (vor der Wahl erhobenen) Inflationserwartungen mit 2,4% sehr niedrig.
Wichtiger für die Inflationserwartungen in den USA sei die seit acht Jahren ultra-expansive Geldpolitik der FED. Eine solch massive Schwemme von Geld in einem Meer von Schulden habe es noch nie gegeben. Nach Aussagen von Janet Yellen wäre sogar ein Überschreiten des Inflationszieles von 2% willkommen. Eine Leitzinserhöhung im Dezember und zwei bis drei Anhebungen in 2017 seien wahrscheinlich. Offensichtlich möchten alle mehr Inflation, deswegen sei davon auszugehen, dass sie die auch bekommen würden.
Für die Halter von festverzinslichen Wertpapieren sei das jetzt ein wichtiger Zeitpunkt für Dispositionen. Steigende Geldmarktzinsen und Inflationserwartungen würden höhere Renditen bei mittleren und längeren Laufzeiten und damit fallende Kurse auslösen. (Ausgabe vom 21.11.2016) (22.11.2016/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


