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Wird die EZB die Leitzinsen weiter nach oben führen?
24.04.23 10:00
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Am Zinsmarkt wurde die Mitschrift zur EZB-Zinssitzung am 15/16. März mit Spannung erwartet, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Zur Erinnerung: Die Leitzinsen seien um 50 Basispunkte erhöht und die weitere Vorgehensweise von Wirtschaftsdaten sowie von der Lage am Finanzmarkt abhängig gemacht worden. Zum damaligen Zeitpunkt seien angesichts der erhöhten Unsicherheit einige Entscheidungsträger gegen eine Zinsanhebung gewesen. Des Weiteren nehme aus Sicht der Analysten der RBI die Diskussion Fahrt auf, in welchem Ausmaß die Finanzierungsbedingungen noch verschärft werden müssten, um die Inflation auf das gewünschte Maß zurückzuführen.
Den Analysten der RBI erscheine es, als ob der EZB-Rat keine sehr klare Definition habe, anhand welcher Maßzahlen dieser die Wirkung der Geldpolitik bestimme. Es würden verschiedene Kennzahlen (Kreditentwicklung, Kreditzinsen, Umfragen, etc.) gleichgewichtig in die Diskussion geworfen, die für oder gegen eine deutliche weitere Straffung sprächen. Als strukturierter gemeinsamer Ansatz seien eigentlich die Inflationsprognosen der Stabsabteilung zu sehen, welche ja auf Basis der geldpolitischen Bedingungen modelliert würden. Die neuen Prognosen seien aber erneut von einigen als zu optimistisch gewertet worden.
Am Zinsmarkt habe sich inzwischen die Meinung durchgesetzt, dass die EZB die Leitzinsen weiter nach oben führen werde. Dies passe zur oben angeführten Guidance der EZB. Das Pricing liegt nunmehr bei unseren Prognosen - drei weitere Schritte von 25 Basispunkten, so die Analysten der RBI. (Ausgabe vom 21.04.2023) (24.04.2023/alc/a/a)
Zur Erinnerung: Die Leitzinsen seien um 50 Basispunkte erhöht und die weitere Vorgehensweise von Wirtschaftsdaten sowie von der Lage am Finanzmarkt abhängig gemacht worden. Zum damaligen Zeitpunkt seien angesichts der erhöhten Unsicherheit einige Entscheidungsträger gegen eine Zinsanhebung gewesen. Des Weiteren nehme aus Sicht der Analysten der RBI die Diskussion Fahrt auf, in welchem Ausmaß die Finanzierungsbedingungen noch verschärft werden müssten, um die Inflation auf das gewünschte Maß zurückzuführen.
Den Analysten der RBI erscheine es, als ob der EZB-Rat keine sehr klare Definition habe, anhand welcher Maßzahlen dieser die Wirkung der Geldpolitik bestimme. Es würden verschiedene Kennzahlen (Kreditentwicklung, Kreditzinsen, Umfragen, etc.) gleichgewichtig in die Diskussion geworfen, die für oder gegen eine deutliche weitere Straffung sprächen. Als strukturierter gemeinsamer Ansatz seien eigentlich die Inflationsprognosen der Stabsabteilung zu sehen, welche ja auf Basis der geldpolitischen Bedingungen modelliert würden. Die neuen Prognosen seien aber erneut von einigen als zu optimistisch gewertet worden.
Am Zinsmarkt habe sich inzwischen die Meinung durchgesetzt, dass die EZB die Leitzinsen weiter nach oben führen werde. Dies passe zur oben angeführten Guidance der EZB. Das Pricing liegt nunmehr bei unseren Prognosen - drei weitere Schritte von 25 Basispunkten, so die Analysten der RBI. (Ausgabe vom 21.04.2023) (24.04.2023/alc/a/a)
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| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
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| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


