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Wie schwach kann der Trump-Dollar noch werden?
28.04.25 08:45
Oberbank
Linz (www.anleihencheck.de) - Seit Jahresanfang ist der US-Dollar erheblich unter Druck geraten und das nicht nur gegenüber dem EUR, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Rund 7,5% habe der US-Dollar gegenüber dem Durchschnitt der G10-Währungen seit Jahresanfang verloren und damit alle Gewinne aus dem vierten Quartal 2024 wieder abgegeben. Die konfrontative und wankelmütige Handelspolitik von Donald Trump und seine Angriffe auf US-Notenbankchef Jerome Powell hätten in den letzten Wochen für ordentlich Bewegung auf den Finanzmärkten gesorgt. Der Status der US-Staatsanleihen als "sicherer Hafen" sei angekratzt. Der Wachstumsvorteil der USA könnte enden. Die Unabhängigkeit der FED und der Status des Dollars als Welt-Leitwährung sei in Gefahr. Inzwischen gebe es aber wieder Hoffnungen auf Handelseinigungen, denn vom US-Präsident gebe es mittlerweile etwas versöhnlichere Töne. Das Risiko für US-Dollar-Verkäufer eines noch schwächeren USD sollte aber nicht außer Acht gelassen werden. (28.04.2025/alc/a/a)
Rund 7,5% habe der US-Dollar gegenüber dem Durchschnitt der G10-Währungen seit Jahresanfang verloren und damit alle Gewinne aus dem vierten Quartal 2024 wieder abgegeben. Die konfrontative und wankelmütige Handelspolitik von Donald Trump und seine Angriffe auf US-Notenbankchef Jerome Powell hätten in den letzten Wochen für ordentlich Bewegung auf den Finanzmärkten gesorgt. Der Status der US-Staatsanleihen als "sicherer Hafen" sei angekratzt. Der Wachstumsvorteil der USA könnte enden. Die Unabhängigkeit der FED und der Status des Dollars als Welt-Leitwährung sei in Gefahr. Inzwischen gebe es aber wieder Hoffnungen auf Handelseinigungen, denn vom US-Präsident gebe es mittlerweile etwas versöhnlichere Töne. Das Risiko für US-Dollar-Verkäufer eines noch schwächeren USD sollte aber nicht außer Acht gelassen werden. (28.04.2025/alc/a/a)


