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Wie "hawkish" wird die FED sprechen?
14.03.17 11:00
DONNER & REUSCHEL AG
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Neben dem zuletzt positiven US-Arbeitsmarkt sprechen auch die Industriedaten der vergangenen Woche für einen anziehenden wirtschaftlichen Trend in den USA, so Carsten Mumm, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL.
Werde auch Janet Yellen diese positive Stimmung versprühen, wenn die US-Notenbank am Mittwoch ihre Leitzins-Entscheidung bekannt gebe? Es bleibe abzuwarten, wie "hawkish" die FED-Chefin sprechen werde. Eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf 1,0% scheine aber eine ausgemachte Sache.
Spannend werde auch, ob die nächste Erhöhung relativ zügig folge oder ob die zwei weiteren der drei geplanten Zinserhöhungen, weiter nach hinten verlegt würden. Sicherlich könnte man argumentieren, dass man zuerst die Wirkung der Zinsanhebung auf die Konjunktur abwarten sollte, jedoch seien viele Experten der Meinung, die FED könnte aufgrund der guten Konjunktur die Zinsen schneller anheben.
Aber genau dort liege die Gefahr, sollte die FED zu schnell agieren, könnte sie die Wirtschaft lähmen und US-Präsident Donald Trump wäre sicher nicht begeistert. Somit würden die Experten wohl einen Zinsschritt sehen und die FED werde sicherlich die abwartende Haltung beibehalten und beobachten, wie robust die Konjunktur auf die Zinserhöhung reagiere. (14.03.2017/alc/a/a)
Werde auch Janet Yellen diese positive Stimmung versprühen, wenn die US-Notenbank am Mittwoch ihre Leitzins-Entscheidung bekannt gebe? Es bleibe abzuwarten, wie "hawkish" die FED-Chefin sprechen werde. Eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf 1,0% scheine aber eine ausgemachte Sache.
Spannend werde auch, ob die nächste Erhöhung relativ zügig folge oder ob die zwei weiteren der drei geplanten Zinserhöhungen, weiter nach hinten verlegt würden. Sicherlich könnte man argumentieren, dass man zuerst die Wirkung der Zinsanhebung auf die Konjunktur abwarten sollte, jedoch seien viele Experten der Meinung, die FED könnte aufgrund der guten Konjunktur die Zinsen schneller anheben.
Aber genau dort liege die Gefahr, sollte die FED zu schnell agieren, könnte sie die Wirtschaft lähmen und US-Präsident Donald Trump wäre sicher nicht begeistert. Somit würden die Experten wohl einen Zinsschritt sehen und die FED werde sicherlich die abwartende Haltung beibehalten und beobachten, wie robust die Konjunktur auf die Zinserhöhung reagiere. (14.03.2017/alc/a/a)


