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Welche festverzinslichen Wertpapiere man übergewichten sollte
29.10.13 09:48
AXA Investment Managers
Köln (www.anleihencheck.de) - Festverzinsliche sind zurzeit wie die belgische Biermarke Stella Artois: beruhigend teuer, wenn man meint, sie zu brauchen, weil alles andere noch teurer ist, so Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA Investment Managers.
Für ihn liege die Attraktivität dieser Anlageform darin, dass man bei steigenden Zinsen in eine höher rentierliche Assetklasse investieren könne, die mit weniger Risiken als beispielsweise Aktien verbunden sei. Derartig niedrige Renditen seien weder bei Staatsanleihen noch Investment-Grade-Titeln attraktiv. Die Renditen könnten sogar noch weiter sinken, solange die FED an ihrer aktuellen Spielart makroökonomischer Steuerung festhalte.
Der Experte habe früher beruflich mit dem bekannten Volkswirten Woody Brock zu tun gehabt. Er habe argumentiert, dass nachhaltiges Wirtschaftswachstum in erster Linie von Faktoren wie Produktivität, dem regulatorischen Umfeld und Steuern abhänge und nicht etwa von kreditgetriebenen Wertsteigerungen. Enttäuschende Arbeitsmarktdaten und die Aussicht auf eine stärkere "Monetarisierung" der Staatsschulden sollten eigentlich kein Grund für Markteuphorie sein, aber so sei die Welt, in der man lebe.
Die Rekordhochs einiger Aktienindices könnten mit Renditen auf Tiefststand einhergehen. Mehr denn je gelte jetzt, dass Qualitätserlöse und geringe Zinssensitivität den Kern eines Anleiheportfolios ausmachen sollten, mit einer taktischen Übergewichtung von High Yield und Emerging Market Debt. Diese Werte dürften in einem Umfeld, in dem die FED-Politik die Renditen auf Anleihen der Kernmärkte nach unten drücke, gut abschneiden. (29.10.2013/alc/a/a)
Für ihn liege die Attraktivität dieser Anlageform darin, dass man bei steigenden Zinsen in eine höher rentierliche Assetklasse investieren könne, die mit weniger Risiken als beispielsweise Aktien verbunden sei. Derartig niedrige Renditen seien weder bei Staatsanleihen noch Investment-Grade-Titeln attraktiv. Die Renditen könnten sogar noch weiter sinken, solange die FED an ihrer aktuellen Spielart makroökonomischer Steuerung festhalte.
Der Experte habe früher beruflich mit dem bekannten Volkswirten Woody Brock zu tun gehabt. Er habe argumentiert, dass nachhaltiges Wirtschaftswachstum in erster Linie von Faktoren wie Produktivität, dem regulatorischen Umfeld und Steuern abhänge und nicht etwa von kreditgetriebenen Wertsteigerungen. Enttäuschende Arbeitsmarktdaten und die Aussicht auf eine stärkere "Monetarisierung" der Staatsschulden sollten eigentlich kein Grund für Markteuphorie sein, aber so sei die Welt, in der man lebe.
Die Rekordhochs einiger Aktienindices könnten mit Renditen auf Tiefststand einhergehen. Mehr denn je gelte jetzt, dass Qualitätserlöse und geringe Zinssensitivität den Kern eines Anleiheportfolios ausmachen sollten, mit einer taktischen Übergewichtung von High Yield und Emerging Market Debt. Diese Werte dürften in einem Umfeld, in dem die FED-Politik die Renditen auf Anleihen der Kernmärkte nach unten drücke, gut abschneiden. (29.10.2013/alc/a/a)


