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Weiterer Inflationsrückgang wahrscheinlich
26.05.23 09:30
Merck Finck
München (www.anleihencheck.de) - Am Mittwoch stehen die Veröffentlichungen der vorläufigen deutschen Inflationszahlen für Mai und am Donnerstag für die Eurozone im Fokus, so die Experten von Merck Finck a Quintet Private Bank.
"Wir rechnen primär angesichts der anhaltenden Entspannung bei den Energiepreisen mit einem weiteren Rückgang der Inflation sowohl für Deutschland als auch für die gesamte Eurozone", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck erwarte allerdings, dass sich die Kerninflation weiterhin als hartnäckiger als die Gesamtinflation erweisen werde. Greil: "Vor allem weiterhin steigende Preise für Dienstleistungen und - wenn auch etwas nachlassend - für Lebensmittel dürften den Rückgang der Inflationsraten bremsen. Vor diesem Hintergrund ist mit einigen weiteren Leitzinserhöhungen der EZB zu rechnen."
In Deutschland stünden diese Woche des Weiteren am Mittwoch der Arbeitsmarktbericht für Mai sowie am Donnerstag die Handelsbilanz und die Einzelhandelsumsätze für April auf der Agenda - hinzukämen an diesem Tag die finalen Mai-Einkaufsmanagerindices, die dann auch für die Eurozone, Großbritannien sowie die USA publiziert würden. Für die Eurozone kämen am Dienstag zudem das Wirtschaftsvertrauen für den Mai sowie tags darauf neben den Inflationsdaten auch der Arbeitsmarktbericht für April.
In den USA seien das Verbrauchervertrauen für den aktuellen Monat am Dienstag, der ISM-Einkaufsmanagerbericht für Mai am Donnerstag sowie der Arbeitsmarktbericht für den selben Monat am Freitag die Daten-Highlights der kommenden Woche. Und in China stünden am Mittwoch und Donnerstag ebenfalls für den Mai mehrere Einkaufsmanagerindices im Rampenlicht, während in Japan nach dem April-Arbeitsmarktbericht am Dienstag tags darauf Industrie- und Einzelhandelszahlen veröffentlicht würden. (26.05.2023/alc/a/a)
"Wir rechnen primär angesichts der anhaltenden Entspannung bei den Energiepreisen mit einem weiteren Rückgang der Inflation sowohl für Deutschland als auch für die gesamte Eurozone", sage Robert Greil. Der Chefstratege von Merck Finck erwarte allerdings, dass sich die Kerninflation weiterhin als hartnäckiger als die Gesamtinflation erweisen werde. Greil: "Vor allem weiterhin steigende Preise für Dienstleistungen und - wenn auch etwas nachlassend - für Lebensmittel dürften den Rückgang der Inflationsraten bremsen. Vor diesem Hintergrund ist mit einigen weiteren Leitzinserhöhungen der EZB zu rechnen."
In Deutschland stünden diese Woche des Weiteren am Mittwoch der Arbeitsmarktbericht für Mai sowie am Donnerstag die Handelsbilanz und die Einzelhandelsumsätze für April auf der Agenda - hinzukämen an diesem Tag die finalen Mai-Einkaufsmanagerindices, die dann auch für die Eurozone, Großbritannien sowie die USA publiziert würden. Für die Eurozone kämen am Dienstag zudem das Wirtschaftsvertrauen für den Mai sowie tags darauf neben den Inflationsdaten auch der Arbeitsmarktbericht für April.
In den USA seien das Verbrauchervertrauen für den aktuellen Monat am Dienstag, der ISM-Einkaufsmanagerbericht für Mai am Donnerstag sowie der Arbeitsmarktbericht für den selben Monat am Freitag die Daten-Highlights der kommenden Woche. Und in China stünden am Mittwoch und Donnerstag ebenfalls für den Mai mehrere Einkaufsmanagerindices im Rampenlicht, während in Japan nach dem April-Arbeitsmarktbericht am Dienstag tags darauf Industrie- und Einzelhandelszahlen veröffentlicht würden. (26.05.2023/alc/a/a)
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