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Wechsel an der EZB-Spitze: Auf der Suche nach einem Ausweg
24.10.19 16:00
Aberdeen Standard Investment
London (www.anleihencheck.de) - Da Mario Draghi Ende des Monats als EZB-Präsident ausscheidet, stellt die heutige EZB-Sitzung das Ende einer Ära dar, so Jeremy Lawson, Chief Economist bei Aberdeen Standard Investments.
Der Fokus liege jedoch auf der düsteren Realität der wiederkehrenden wirtschaftlichen Krise in der Eurozone.
Obwohl man sich einig sei, dass der EZB noch nicht die Munition ausgegangen sei, sei die Realität so, dass mehr als sieben Jahre nach Draghis 'Whatever It Takes'-Rede und fast fünf Jahre nach dem Start des Quantitative Easing die Kerninflation in der Eurozone immer noch nur geringfügig über ihren Tiefstständen von 2015 liege und das Inflationsziel so weit wie eh und je entfernt scheine.
Tatsächlich werde Draghi bei all seinen Erfolgen, die Eurozone zusammengehalten, eine deutliche wirtschaftliche Erholung ermöglicht und die Kommunikation der EZB mit den Märkten verbessert zu haben, auch eine gespaltene EZB hinterlassen, die nun mehr denn je in ihrem unkonventionellen politischen Muster gefangen sei.
Es werde an seiner Nachfolgerin Christine Lagarde sein, einen Ausweg zu finden und die europäischen Politiker zu drängen, die fiskal- und strukturpolitischen Veränderungen voranzutreiben, die der entscheidende Schlüssel zum Ausweg aus den negativen Zinsen seien. (24.10.2019/alc/a/a)
Der Fokus liege jedoch auf der düsteren Realität der wiederkehrenden wirtschaftlichen Krise in der Eurozone.
Tatsächlich werde Draghi bei all seinen Erfolgen, die Eurozone zusammengehalten, eine deutliche wirtschaftliche Erholung ermöglicht und die Kommunikation der EZB mit den Märkten verbessert zu haben, auch eine gespaltene EZB hinterlassen, die nun mehr denn je in ihrem unkonventionellen politischen Muster gefangen sei.
Es werde an seiner Nachfolgerin Christine Lagarde sein, einen Ausweg zu finden und die europäischen Politiker zu drängen, die fiskal- und strukturpolitischen Veränderungen voranzutreiben, die der entscheidende Schlüssel zum Ausweg aus den negativen Zinsen seien. (24.10.2019/alc/a/a)


