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Wandelanleihen: Manchmal ist es besser, ausgeschlossen zu sein
29.05.20 09:15
Lombard Odier IM
Genf (www.anleihencheck.de) - Manchmal ist es besser, ausgeschlossen zu sein, so Maxime Perrin, Client Portfolio Manager and Senior Analyst Convertible Bonds bei Lombard Odier Investment Managers.
Wandelanleihen seien nicht Teil der Unternehmensanleihe-Ankaufprogramme der Zentralbanken. Das habe die Bewertungen verzerrt, wodurch Wandelanleihen Investoren höhere Renditen bieten würden als reine Unternehmensanleihen.
Große Teile des Marktes für Wandelanleihen würden Anleger jetzt mit einem erheblichen Carry und einer stark diskontierten Umtauschoption belohnen. Die Experten von Lombard Odier Investment Managers seien der Ansicht, dass diese Unterschiede und die dadurch entstehende Investmentchance durch die Intervention der Zentralbank mitverursacht worden sei.
Darüber hinaus würden die Experten von Lombard Odier Investment Managers die Aktien-Option von Wandelanleihen derzeit für günstig bewertet halten, insbesondere wenn man die implizite Volatilität und die Volatilität von Aktien in letzter Zeit vergleiche. Die Optionalität von Wandelanleihen biete zudem langfristiges Exposure zu den zugrunde liegenden Aktien und damit zu ihrer Erholung.
Schließlich sollten Anleger beachten, dass Wandelanleihen im Gegensatz zu reinen Krediten überwiegend von Wachstumsunternehmen mit geringem Fremdkapitalanteil ausgegeben würden. Technologie-, Gesundheits-, Industrie- und zyklische Konsumgüterunternehmen würden die Emission von Wandelanleihen dominieren. Das Exposure zu Energie-, Finanz- oder anderen stark fremdfinanzierten Sektoren sei gering. (29.05.2020/alc/a/a)
Wandelanleihen seien nicht Teil der Unternehmensanleihe-Ankaufprogramme der Zentralbanken. Das habe die Bewertungen verzerrt, wodurch Wandelanleihen Investoren höhere Renditen bieten würden als reine Unternehmensanleihen.
Darüber hinaus würden die Experten von Lombard Odier Investment Managers die Aktien-Option von Wandelanleihen derzeit für günstig bewertet halten, insbesondere wenn man die implizite Volatilität und die Volatilität von Aktien in letzter Zeit vergleiche. Die Optionalität von Wandelanleihen biete zudem langfristiges Exposure zu den zugrunde liegenden Aktien und damit zu ihrer Erholung.
Schließlich sollten Anleger beachten, dass Wandelanleihen im Gegensatz zu reinen Krediten überwiegend von Wachstumsunternehmen mit geringem Fremdkapitalanteil ausgegeben würden. Technologie-, Gesundheits-, Industrie- und zyklische Konsumgüterunternehmen würden die Emission von Wandelanleihen dominieren. Das Exposure zu Energie-, Finanz- oder anderen stark fremdfinanzierten Sektoren sei gering. (29.05.2020/alc/a/a)


