Erweiterte Funktionen
Wandelanleihen: Gute Performance im Jahr 2020
11.08.20 16:09
Lombard Odier IM
Genf (www.anleihencheck.de) - Die letzten Monate werden sich als historisch bedeutsam erweisen - nicht nur durch die Schwere der Rezession, sondern auch durch die beeindruckende Bandbreite der Haushalts- und Währungshilfen, die eingesetzt wurden, um sie zu bewältigen, so Maxime Perrin, Client Portfolio Manager and Senior Analyst Convertible Bonds bei Lombard Odier Investment Managers.
Die Marktaussichten seien unsicher, da ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Erholung und der historisch hohen Staatsverschuldung bestünden, was durch die hohe Aktienvolatilität belegt werde. Die USA hätten immer noch mit der ersten Welle der Pandemie zu kämpfen, während Europa eine zweite Welle im Herbst befürchte. Daher würden die Zentralbanken keine andere Wahl haben, als die Realwirtschaft weiterhin mit verschiedenen Mitteln zu unterstützen, unter anderem mit Programmen zum Kauf von Unternehmensanleihen.
Wandelanleihen hätten im Vergleich zu den meisten Anlageklassen im Jahr 2020 gut performt und damit im ersten Halbjahr sowohl Aktien als auch Unternehmensanleihen übertroffen. Ihre natürliche Asymmetrie schütze sie vor den schlimmsten Korrekturen an den Aktienmärkten (dank der Schutzwirkung des Bond Floors) und ermögliche ihnen gleichzeitig, an der Erholung teilzuhaben (dank der Aktiensensitivität ihres optionalen Teils).
Die Anlageklasse biete nach wie vor eine Ansammlung technisch "dislozierter" Wandelanleihen, die sich das Portfolio zunutze gemacht habe. Ihr technisches Profil kombiniere einen starken Anleiheschutz, ungewöhnlich großzügige Renditen und eine Discounted Equity Call Option. Es sei wichtig, dass die Optionalität einer Wandelanleihe langfristig sei und somit ein länger anhaltendes Exposure zur Erholung der zugrunde liegenden Aktien biete.
Eine der größten Veränderungen im ersten Halbjahr 2020 für die Anlageklasse der Wandelanleihen sei zweifellos die Stärke des Primärmarktes und die Frage, wie sich neue Emittenten auf die Performance und das Risikoprofil der Anlageklasse auswirken würden. Obwohl einige der Neuemissionen am besten als "Rettungskapital" für die am stärksten von der COVID-19-Pandemie betroffenen Unternehmen bezeichnet werden könnten, bleibe die Anlageklasse durch wachstumsstarke Unternehmen enorm dynamisch. Insbesondere steige die Zahl von Wandelanleiheemittenten in einem Bereich, den die Experten als "working and consuming from home" bezeichnen würden, wie beispielsweise Softwarefirmen, E-Commerce-Unternehmen und Online-Verbraucherdienste. Investoren können daher durch Wandelanleihen Zugang zu Geschäftsmodellen erhalten, die unsere Zukunft prägen werden, so die Experten von Lombard Odier Investment Managers. (11.08.2020/alc/a/a)
Die Marktaussichten seien unsicher, da ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Erholung und der historisch hohen Staatsverschuldung bestünden, was durch die hohe Aktienvolatilität belegt werde. Die USA hätten immer noch mit der ersten Welle der Pandemie zu kämpfen, während Europa eine zweite Welle im Herbst befürchte. Daher würden die Zentralbanken keine andere Wahl haben, als die Realwirtschaft weiterhin mit verschiedenen Mitteln zu unterstützen, unter anderem mit Programmen zum Kauf von Unternehmensanleihen.
Die Anlageklasse biete nach wie vor eine Ansammlung technisch "dislozierter" Wandelanleihen, die sich das Portfolio zunutze gemacht habe. Ihr technisches Profil kombiniere einen starken Anleiheschutz, ungewöhnlich großzügige Renditen und eine Discounted Equity Call Option. Es sei wichtig, dass die Optionalität einer Wandelanleihe langfristig sei und somit ein länger anhaltendes Exposure zur Erholung der zugrunde liegenden Aktien biete.
Eine der größten Veränderungen im ersten Halbjahr 2020 für die Anlageklasse der Wandelanleihen sei zweifellos die Stärke des Primärmarktes und die Frage, wie sich neue Emittenten auf die Performance und das Risikoprofil der Anlageklasse auswirken würden. Obwohl einige der Neuemissionen am besten als "Rettungskapital" für die am stärksten von der COVID-19-Pandemie betroffenen Unternehmen bezeichnet werden könnten, bleibe die Anlageklasse durch wachstumsstarke Unternehmen enorm dynamisch. Insbesondere steige die Zahl von Wandelanleiheemittenten in einem Bereich, den die Experten als "working and consuming from home" bezeichnen würden, wie beispielsweise Softwarefirmen, E-Commerce-Unternehmen und Online-Verbraucherdienste. Investoren können daher durch Wandelanleihen Zugang zu Geschäftsmodellen erhalten, die unsere Zukunft prägen werden, so die Experten von Lombard Odier Investment Managers. (11.08.2020/alc/a/a)


