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Währungshütern bereitet weiter das Unterschreiten ihrer Inflationsziele Kopfzerbrechen
30.08.16 09:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Während sich die meisten Notenbanken in den Industrienationen bis vor wenigen Jahren im Kampf gegen eine zu hohe Inflation befanden, bereitet den Währungshütern derzeit weiter das Unterschreiten ihrer Inflationsziele Kopfzerbrechen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Wie schwer die Aufgabe der EZB derzeit sei, zeige sich an der Inflationsentwicklung in Deutschland. Die Arbeitslosenquote befinde sich auf einem historischen Tief, das Wirtschaftswachstum halte an, die Immobilienpreise würden steigen, aber von einer erhöhten Teuerungsrate könne insgesamt nicht gesprochen werden. Dabei erstrecke sich der niedrige Inflationsdruck auf alle Komponenten und mit Blick auf die zuletzt leicht nachlassende Dynamik des Lohnwachstums zeichne sich keine Zunahme des Preisdrucks ab.
So hätten die Tarifverdienste mit Sonderzahlungen in Deutschland im 2. Quartal lediglich um 0,9% gg. Vj. und damit so gering wie seit Beginn der Zeitreihe im Januar 2011 zugelegt. Im August sollten die Konsumentenpreise unverändert bei 0,4% gg. Vj. liegen. Mit Blick auf die Stabilisierung des Ölpreises dürfte die Teuerung bis zum Jahreswechsel zwar bis auf 1% anziehen, dann aber für große Teile des Jahres 2017 um dieses Niveau pendeln.
In den USA bewege sich das Konsumentenvertrauen des Conference Board dieses Jahr seitwärts, wobei der Durchschnitt bis Juli 95,7 Punkte betragen habe. Im Juni würden die Analysten mit einem kleinen Rücksetzer von 97,3 auf 96,1 Punkte rechnen, sodass der private Konsum Stütze der US-Wirtschaft bleiben dürfte. (30.08.2016/alc/a/a)
Wie schwer die Aufgabe der EZB derzeit sei, zeige sich an der Inflationsentwicklung in Deutschland. Die Arbeitslosenquote befinde sich auf einem historischen Tief, das Wirtschaftswachstum halte an, die Immobilienpreise würden steigen, aber von einer erhöhten Teuerungsrate könne insgesamt nicht gesprochen werden. Dabei erstrecke sich der niedrige Inflationsdruck auf alle Komponenten und mit Blick auf die zuletzt leicht nachlassende Dynamik des Lohnwachstums zeichne sich keine Zunahme des Preisdrucks ab.
So hätten die Tarifverdienste mit Sonderzahlungen in Deutschland im 2. Quartal lediglich um 0,9% gg. Vj. und damit so gering wie seit Beginn der Zeitreihe im Januar 2011 zugelegt. Im August sollten die Konsumentenpreise unverändert bei 0,4% gg. Vj. liegen. Mit Blick auf die Stabilisierung des Ölpreises dürfte die Teuerung bis zum Jahreswechsel zwar bis auf 1% anziehen, dann aber für große Teile des Jahres 2017 um dieses Niveau pendeln.
In den USA bewege sich das Konsumentenvertrauen des Conference Board dieses Jahr seitwärts, wobei der Durchschnitt bis Juli 95,7 Punkte betragen habe. Im Juni würden die Analysten mit einem kleinen Rücksetzer von 97,3 auf 96,1 Punkte rechnen, sodass der private Konsum Stütze der US-Wirtschaft bleiben dürfte. (30.08.2016/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


