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Vorausschau auf das FOMC-Meeting
13.12.17 12:40
Lombard Odier IM
Genf (www.anleihencheck.de) - "Wir erwarten, ebenso wie der Markt, dass der FOMC heute zu den Entscheidung kommt, den Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,25 bis 1,50 Prozent zu erhöhen", sagt Charles St-Arnaud, Senior Investment Strategist bei Lombard Odier Investment Managers.
Entscheidend für Investoren sei nach Ansicht der Experten jetzt, welche Auswirkungen dies auf die geplanten fiskalpolitischen Impulse haben werde und wie viele Zinserhöhungen im kommenden Jahr zu erwarten seien. In Bezug auf das Letztere würden die Experten glauben, dass Investoren ihre Erwartungen möglicherweise neu bewerten müssten.
Indes dürfte eine Erhöhung des Leitzinses kaum noch jemanden überraschen - vor allem, weil in den vergangenen Wochen seitens des FOMC die starke Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes kontinuierlich positiv hervorgehoben worden sei. Vor diesem Hintergrund seien für Investoren die wichtigsten Punkte im Dezember die Zusammenfassung der Konjunkturprognosen, die letzte Pressekonferenz von Janet Yellen und die Auswirkungen der fiskalpolitischen Änderungen auf die Finanzpolitik.
Die Auswirkungen der heutigen FOMC-Sitzung auf die Finanzmärkte dürften nach Erachten der Experten gering sein. Die seit geraumer Zeit erwartete Zinserhöhung von 25 Basispunkten sei frühzeitig und gut kommuniziert sowie vollständig in die Anlagemärkte eingepreist worden. Die Experten würden glauben, dass das künftige Marktrisiko hauptsächlich darin bestehen werde, dass der Glaube an die Fähigkeit des Offenmarktausschusses, die Zinsen im Jahr 2018 zu erhöhen, nicht gegeben sei. Die Experten seien der Ansicht, dass im Laufe des kommenden Jahres eine Konvergenz zwischen den Markterwartungen und dem Offenmarktausschuss zu erwarten sei. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf den Zinsmarkt und den US-Dollar haben.
Mit Blick auf das kommende Jahr würden die Experten drei Zinsanhebungen erwarten und seien damit provokativer als die aktuellen Markterwartungen, die derzeit von etwas weniger als zwei ausgehen würden. (13.12.2017/alc/a/a)
Entscheidend für Investoren sei nach Ansicht der Experten jetzt, welche Auswirkungen dies auf die geplanten fiskalpolitischen Impulse haben werde und wie viele Zinserhöhungen im kommenden Jahr zu erwarten seien. In Bezug auf das Letztere würden die Experten glauben, dass Investoren ihre Erwartungen möglicherweise neu bewerten müssten.
Die Auswirkungen der heutigen FOMC-Sitzung auf die Finanzmärkte dürften nach Erachten der Experten gering sein. Die seit geraumer Zeit erwartete Zinserhöhung von 25 Basispunkten sei frühzeitig und gut kommuniziert sowie vollständig in die Anlagemärkte eingepreist worden. Die Experten würden glauben, dass das künftige Marktrisiko hauptsächlich darin bestehen werde, dass der Glaube an die Fähigkeit des Offenmarktausschusses, die Zinsen im Jahr 2018 zu erhöhen, nicht gegeben sei. Die Experten seien der Ansicht, dass im Laufe des kommenden Jahres eine Konvergenz zwischen den Markterwartungen und dem Offenmarktausschuss zu erwarten sei. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf den Zinsmarkt und den US-Dollar haben.
Mit Blick auf das kommende Jahr würden die Experten drei Zinsanhebungen erwarten und seien damit provokativer als die aktuellen Markterwartungen, die derzeit von etwas weniger als zwei ausgehen würden. (13.12.2017/alc/a/a)


