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Vontobel Wirtschaftsbarometer: Keine Leitzinserhöhung in den USA im Juni
04.05.17 09:00
Vontobel Asset Management
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - US-Umfragen deuten darauf hin, dass sich die Hochstimmung nach der Wahl Donald Trumps etwas legt, so die Experten von Vontobel Asset Management.
Die Vontobel-Experten hätten ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum 2017 unverändert belassen und würden nur geringfügig vom Konsens abweichen. Lediglich für Japan seien sie pessimistischer, da der private Konsum weiterhin schwächeln dürfte und der starke Yen im Februar und März die Exporte bremse.
In den USA habe der starke Rückgang bei den Preisen für Mobiltelefonie im März (-11.4 Prozent gegenüber dem Vorjahr) die Experten dazu veranlasst, ihre Inflationsprognose nach unten zu korrigieren. Trotzdem würden sie immer noch über dem Konsenswert liegen, da sie damit rechnen würden, dass der starke Arbeitsmarkt zu einer Steigerung der Löhne und dadurch zu anziehender Teuerung führe.
Nach Meinung der Vontobel-Experten werde in den nächsten drei Monaten selbst die US-Notenbank nicht an der Zinsschraube drehen. Janet Yellen dürfte abwarten, in welche Richtung sich die Wirtschaftspolitik der Trump-Regierung bewege. Damit würden sich die Vontobel-Experten von den durch die Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Ökonomen unterscheiden, die mehrheitlich schon an der Juni-Sitzung eine Zinserhöhung sehen würden.
Ähnlich wie der Konsens würden die Vontobel-Experten in den nächsten drei Monaten mit einem Anstieg der Renditen zehnjähriger Staatsanleihen um ungefähr 30 Basispunkte rechnen. Lediglich in Japan dürfte der Renditeanstieg aufgrund der Zinskurvenkontrolle der japanischen Notenbank niedriger ausfallen. In den nächsten zwölf Monaten würden die Experten in Europa und in den USA ein Plus von 80 Basispunkten erwarten. (Ausgabe Mai 2017) (04.05.2017/alc/a/a)
Die Vontobel-Experten hätten ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum 2017 unverändert belassen und würden nur geringfügig vom Konsens abweichen. Lediglich für Japan seien sie pessimistischer, da der private Konsum weiterhin schwächeln dürfte und der starke Yen im Februar und März die Exporte bremse.
Nach Meinung der Vontobel-Experten werde in den nächsten drei Monaten selbst die US-Notenbank nicht an der Zinsschraube drehen. Janet Yellen dürfte abwarten, in welche Richtung sich die Wirtschaftspolitik der Trump-Regierung bewege. Damit würden sich die Vontobel-Experten von den durch die Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Ökonomen unterscheiden, die mehrheitlich schon an der Juni-Sitzung eine Zinserhöhung sehen würden.
Ähnlich wie der Konsens würden die Vontobel-Experten in den nächsten drei Monaten mit einem Anstieg der Renditen zehnjähriger Staatsanleihen um ungefähr 30 Basispunkte rechnen. Lediglich in Japan dürfte der Renditeanstieg aufgrund der Zinskurvenkontrolle der japanischen Notenbank niedriger ausfallen. In den nächsten zwölf Monaten würden die Experten in Europa und in den USA ein Plus von 80 Basispunkten erwarten. (Ausgabe Mai 2017) (04.05.2017/alc/a/a)
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