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Vollständige Normalisierung der Inflation erwartet
03.07.23 11:34
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - Der Verbraucherpreisindex der Eurozone insgesamt lag im Jahresvergleich bei 5,5%, so Robert Schramm-Fuchs, Portfolio Manager bei Janus Henderson Investors.
Im September 2022 habe er einen Höchststand von 10,7% erreicht, seitdem habe sich die Inflation also um 520 Basispunkte verringert. Dies sei eine der schnellsten Disinflationsphasen aller Zeiten! Der Kerninflationsindex habe mit 5,4% leicht unter den Markterwartungen gelegen. Anfang vergangener Woche hätten sich die Zentralbanker der Eurozone und der USA auf dem Sintra-Forum optimistischer gegeben, doch sei es nicht ungewöhnlich, dass der Kernverbraucherpreisindex etwas länger steige als der Gesamtverbraucherpreisindex.
Außerdem übertreffe der Erzeugerpreisindex (PPI) in der Regel den Verbraucherpreisindex in den Spitzen- und Tiefstwerten, und der Kern-PPI sei weltweit eingebrochen. Der nächste PPI-Wert für die Eurozone werde in dieser Woche veröffentlicht. Der Konsens erwarte ein ausgesprochen deflationäres Ergebnis.
Angesichts der restriktiven Geldpolitik, die in den letzten zwölf Monaten verfolgt worden sei und weiterhin verfolgt werde, würden die Experten davon ausgehen, dass man in den nächsten vier Quartalen eine vollständige Normalisierung der Inflation erleben werde. Man dürfe nicht vergessen, dass sich die Eurozone bereits seit Oktober 2022 in einer Rezession befinde. Die Berichtssaison des 2. Quartals am europäischen Aktienmarkt habe mit zahlreichen Gewinnwarnungen begonnen.
Die Geldpolitiker würden vielleicht noch eine weitere Zinserhöhung vornehmen, aber die Experten seien zunehmend zuversichtlich, dass dies die letzte Erhöhung in diesem Zyklus sein werde (falls sie überhaupt stattfinde) und dass die Zinsen im nächsten Jahr mehrfach gesenkt würden. Aus Sicht der europäischen Aktienmärkte würden die Experten es daher für richtig halten, sich in frühen Zyklusphasen zu positionieren. (Ausgabe vom 30.06.2023) (03.07.2023/alc/a/a)
Im September 2022 habe er einen Höchststand von 10,7% erreicht, seitdem habe sich die Inflation also um 520 Basispunkte verringert. Dies sei eine der schnellsten Disinflationsphasen aller Zeiten! Der Kerninflationsindex habe mit 5,4% leicht unter den Markterwartungen gelegen. Anfang vergangener Woche hätten sich die Zentralbanker der Eurozone und der USA auf dem Sintra-Forum optimistischer gegeben, doch sei es nicht ungewöhnlich, dass der Kernverbraucherpreisindex etwas länger steige als der Gesamtverbraucherpreisindex.
Angesichts der restriktiven Geldpolitik, die in den letzten zwölf Monaten verfolgt worden sei und weiterhin verfolgt werde, würden die Experten davon ausgehen, dass man in den nächsten vier Quartalen eine vollständige Normalisierung der Inflation erleben werde. Man dürfe nicht vergessen, dass sich die Eurozone bereits seit Oktober 2022 in einer Rezession befinde. Die Berichtssaison des 2. Quartals am europäischen Aktienmarkt habe mit zahlreichen Gewinnwarnungen begonnen.
Die Geldpolitiker würden vielleicht noch eine weitere Zinserhöhung vornehmen, aber die Experten seien zunehmend zuversichtlich, dass dies die letzte Erhöhung in diesem Zyklus sein werde (falls sie überhaupt stattfinde) und dass die Zinsen im nächsten Jahr mehrfach gesenkt würden. Aus Sicht der europäischen Aktienmärkte würden die Experten es daher für richtig halten, sich in frühen Zyklusphasen zu positionieren. (Ausgabe vom 30.06.2023) (03.07.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


