Viele Schwellenländer im Leitzinsanhebungszyklus bereits weit fortgeschritten


11.04.22 11:15
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Schwellenländeranlagen waren in den vergangenen Monaten mit dem massiven Anstieg der US-Renditen und dem Angriff Russlands einer doppelten Belastung ausgesetzt, so die Analysten der DekaBank.

Der Einbruch russischer Staatsanleihen und des Rubel hätten vor allem in den Rentensegmenten zu Verlusten geführt, die nach dem Ausschluss Russlands aus den Indices auch nicht mehr aufgeholt werden könnten. Insgesamt hätten sich EM-Anlagen aber zuletzt weitgehend stabil gezeigt. Die meisten anderen Währungen hätten sich gegenüber dem US-Dollar sogar etwas befestigen können, die Spreads von Hartwährungsanleihen seien gesunken und die Renditen von Inlandswährungsanleihen seien viel weniger stark gestiegen als die von US-Staatsanleihen. Hier spiegele sich wider, dass viele Schwellenländer im Leitzinsanhebungszyklus bereits weit fortgeschritten seien. Zudem würden einige Schwellenländer von gestiegenen Rohstoffpreisen profitieren. Die moderate Kursbewegung an den Aktienmärkten der Schwellenländer unterstreiche, dass die Bewertungen der Märkte mittlerweile auf niedrigen Niveaus angekommen seien. Gleichzeitig würden sich die Gewinnperspektiven weiterhin gut darstellen. (Ausgabe April 2022) (11.04.2022/alc/a/a)




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