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Das V aus Inflation und Abwertung
26.08.20 10:30
Quant.Capital Management
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Märkte schwelgen im Rausch der Rekorde, Corona ist vergessen, genau wie der Absturz nach den Lockdowns, so die Experten von Quant.Capital Management.
Dabei hätten sich die Märkte real betrachtet nicht erholt, würden zum Teil noch weit unter ihren früheren Hochs notieren. "Das zeigt sich, wenn man die Kurse einmal auf einen Sachwert wie Gold indexiert", sage Ivan Mlinaric, Geschäftsführer der Quant.Capital Management GmbH.
Werde Gold als Maßstab angelegt, stehe etwa der DAX erst wieder bei rund 80 Prozent seines Wertes zum Jahreswechsel. Der S&P 500 habe etwas mehr, der Nikkei etwas weniger zugelegt, der EURO STOXX 50 stehe sogar noch unter 75 Prozent seines Jahresstarts. "Damit wird deutlich, dass die Erholung vor allem eine monetäre Aufblähung darstellt, keine Wertsteigerung", sage Mlinaric.
"Währungen sind wegen der gewaltigen Gelddruckaktionen kein idealer Maßstab mehr", sage Mlinaric. Die Zentralbanken hätten in der Pandemie-Krise die Geldmengen so stark ausgeweitet, dass ein Vergleich in die Irre führen müsse. "Die nominelle Entwicklung der Aktienmärkte spiegelt die tatsächliche Lage der meisten Unternehmen nur ungenügend wider." Hier sei zwar eine Erholung spürbar, diese verlaufe aber deutlich weniger rasant.
Eine realistischere Entwicklung der Aktienkurse lasse sich zeigen, wenn Währungen aus der Rechnung genommen würden. "Sie durch Gold zu ersetzen, ist naheliegend, denn dessen Menge hat sich im Zuge der Pandemie-Aktionen nicht vergrößert", so Mlinaric. Werde jetzt die nominelle Entwicklung der Aktienmärkte an die Entwicklung des Goldpreises angepasst, relativiere sich die Erholung der führenden Indices deutlich.
"Insoweit scheinen die nominellen Anstiege der Aktienmärkte eher ein Ausdruck sehr schwacher Währungen zu sein", sage Mlinaric. "Auch wenn die Inflationszahlen das noch nicht anzeigen: Die Gelddruckwut der Zentralbanken wird zu einem Risiko für die realen Werte der Investoren." (26.08.2020/alc/a/a)
Dabei hätten sich die Märkte real betrachtet nicht erholt, würden zum Teil noch weit unter ihren früheren Hochs notieren. "Das zeigt sich, wenn man die Kurse einmal auf einen Sachwert wie Gold indexiert", sage Ivan Mlinaric, Geschäftsführer der Quant.Capital Management GmbH.
"Währungen sind wegen der gewaltigen Gelddruckaktionen kein idealer Maßstab mehr", sage Mlinaric. Die Zentralbanken hätten in der Pandemie-Krise die Geldmengen so stark ausgeweitet, dass ein Vergleich in die Irre führen müsse. "Die nominelle Entwicklung der Aktienmärkte spiegelt die tatsächliche Lage der meisten Unternehmen nur ungenügend wider." Hier sei zwar eine Erholung spürbar, diese verlaufe aber deutlich weniger rasant.
Eine realistischere Entwicklung der Aktienkurse lasse sich zeigen, wenn Währungen aus der Rechnung genommen würden. "Sie durch Gold zu ersetzen, ist naheliegend, denn dessen Menge hat sich im Zuge der Pandemie-Aktionen nicht vergrößert", so Mlinaric. Werde jetzt die nominelle Entwicklung der Aktienmärkte an die Entwicklung des Goldpreises angepasst, relativiere sich die Erholung der führenden Indices deutlich.
"Insoweit scheinen die nominellen Anstiege der Aktienmärkte eher ein Ausdruck sehr schwacher Währungen zu sein", sage Mlinaric. "Auch wenn die Inflationszahlen das noch nicht anzeigen: Die Gelddruckwut der Zentralbanken wird zu einem Risiko für die realen Werte der Investoren." (26.08.2020/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


