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Unternehmensanleihen profitieren von der Digitalisierung
27.07.17 12:17
Vontobel Asset Management
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die globalen Investitionsströme haben sich in den letzten drei Jahrzehnten spürbar verändert, so die Experten von Vontobel Asset Management.
Seien bis Mitte der 90er Jahre die größte Gruppe von Investoren Vorstandsmitglieder gewesen, die ihre Ersparnisse in Staats- und Unternehmensanleihen angelegt hätten, würden heute Unternehmensrücklagen fast zwei Drittel der weltweiten Investitionen ausmachen. Der Grund für diese Verschiebung sei vor allem bei der Digitalisierung zu finden, da das Wachstum der digitalen Wirtschaft für Unternehmen weniger Investitionen und Mitarbeiter erforderlich machen und folglich Einsparungen ermöglichen würden.
Als nicht irreversibler Trend trage die Digitalisierung somit zu einem stetigen Anwachsen der Bargeldbestände von Unternehmen bei, die, trotz umfangreicher Investitionen, auch in der Zukunft weiter zunehmen würden. So hätten laut dem Wirtschaftsmagazin Economist Microsoft, Facebook, Amazon, Alphabet (Google) und Apple im Jahr 2016 über zusammen rund 300 Milliarden US-Dollar an Netto-Bargeldreserven verfügt, wobei sich diese Zahl vermutlich bis zum Jahr 2020 auf rund 700 Milliarden US-Dollar erhöhen werde.
Geprägt von den Erfahrungen aus der Finanzkrise und dem aktuellen Niedrigzinsumfeld sei es für viele Unternehmen nicht lukrativ, ihre hohen Bargeldbestände auf Unternehmenskonten einzuzahlen, wo nur niedrige oder sogar negative Zinsen generiert würden. Stattdessen würden immer mehr Unternehmen auf Unternehmensanleihen setzen, die gegenüber Staatsanleihen in den letzten beiden Jahrzehnten, trotz der Finanzkrise im Jahr 2008 und der Griechenlandkrise 2011, eine 60 Basispunkte höhere Rendite erzielt hätten. (27.07.2017/alc/a/a)
Seien bis Mitte der 90er Jahre die größte Gruppe von Investoren Vorstandsmitglieder gewesen, die ihre Ersparnisse in Staats- und Unternehmensanleihen angelegt hätten, würden heute Unternehmensrücklagen fast zwei Drittel der weltweiten Investitionen ausmachen. Der Grund für diese Verschiebung sei vor allem bei der Digitalisierung zu finden, da das Wachstum der digitalen Wirtschaft für Unternehmen weniger Investitionen und Mitarbeiter erforderlich machen und folglich Einsparungen ermöglichen würden.
Als nicht irreversibler Trend trage die Digitalisierung somit zu einem stetigen Anwachsen der Bargeldbestände von Unternehmen bei, die, trotz umfangreicher Investitionen, auch in der Zukunft weiter zunehmen würden. So hätten laut dem Wirtschaftsmagazin Economist Microsoft, Facebook, Amazon, Alphabet (Google) und Apple im Jahr 2016 über zusammen rund 300 Milliarden US-Dollar an Netto-Bargeldreserven verfügt, wobei sich diese Zahl vermutlich bis zum Jahr 2020 auf rund 700 Milliarden US-Dollar erhöhen werde.
Geprägt von den Erfahrungen aus der Finanzkrise und dem aktuellen Niedrigzinsumfeld sei es für viele Unternehmen nicht lukrativ, ihre hohen Bargeldbestände auf Unternehmenskonten einzuzahlen, wo nur niedrige oder sogar negative Zinsen generiert würden. Stattdessen würden immer mehr Unternehmen auf Unternehmensanleihen setzen, die gegenüber Staatsanleihen in den letzten beiden Jahrzehnten, trotz der Finanzkrise im Jahr 2008 und der Griechenlandkrise 2011, eine 60 Basispunkte höhere Rendite erzielt hätten. (27.07.2017/alc/a/a)


