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Unternehmensanleihen aus Schwellenländern - "Frontier"-Märkte vergrößern das Anlageuniversum
04.07.19 15:30
Fisch Asset Management
Zürich (www.anleihencheck.de) - Schwellenländeranleihen waren schon immer eine vielfältige Anlageklasse, so die Experten von Fisch Asset Management.
Dennoch würden sie immer wieder zeigen, dass dieser Vielfalt kaum Grenzen gesetzt seien.
Neben soliden Investment-Grade-Unternehmen, die sich auf Augenhöhe mit besten Pendants aus den Industrieländern bewegen würden, gebe es auch weniger etablierte - aber gleichermaßen beeindruckende - kleinere Unternehmen. Einige von ihnen würden aus neuen geografischen Regionen stammen oder ihr Debüt am Anleihenmarkt geben. Zusammen würden diese unterschiedlichen Kreditprofile den Anlegern in Schuldverschreibungen aus Schwellenländern einzigartige dynamische Risiko-Rendite-Gelegenheiten für ihre Portfolios bieten.
Togo, Ecuador und Moldawien seien nur einige der Länder, aus denen vor kurzem Emittenten in das Benchmark-Universum für Unternehmensanleihen hinzugekommen seien. Die Anlageklasse wachse sowohl in der Tiefe als auch in der Breite weiter und biete Anlegern neue Möglichkeiten, höhere Renditen in einem renditearmen Anleiheuniversum zu erzielen, in dem weltweit rund 13 Billionen USD an Schuldtiteln mit Renditen unter Null gehandelt würden. Theo Holland, Senior Portfolio Manager bei Fisch Asset Management, erkläre: "Unternehmen, die in den so genannten "Frontier"-Ländern ansässig sind, zahlen häufig Kupons im hohen einstelligen oder sogar zweistelligen Bereich, was einem gut diversifizierten Portfolio eine willkommene Renditesteigerung beschert."
Verglichen mit den gängigeren Anlageklassen seien Unternehmensanleihen aus Schwellenländern relativ jung. Ihr Volumen habe jedoch, gemäß den Daten von Bank of America Merrill Lynch, in den vergangenen 20 Jahren erheblich zugenommen, von weniger als 100 Mrd. USD im Jahr 1999 auf fast 1'500 Mrd. USD im Jahr 2019. Damit habe der Wert der ausstehenden Schuldtitel sowohl die Segmente der US-High-Yield-Anleihen als auch der Staatsanleihen aus Schwellenländern übertroffen.
Auf fundamentaler Ebene würden Unternehmen aus Schwellenländern nach wie vor ihre Mitbewerber aus den Industriestaaten schlagen - nicht zuletzt, wenn es um das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA gehe. Holland füge hinzu: "Dies ist ein äußerst relevanter Faktor für Anleger, wenn es darum geht, das Risiko und die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens zu bestimmen. Rückblickend auf das vergangene Jahr vergrößerte sich der relative Unterschied zwischen dem Nettoverschuldungsgrad von US-Unternehmen und solchen aus Schwellenländern zugunsten letzterer. Gleichzeitig erhält ein Investor für eine vergleichbare Anlage, bezogen auf die gleiche Risikokennzahl, in einem Schwellenland eine höhere Rendite als für eine entsprechende Unternehmensanleihe in einem Industrieland. Beispielsweise zahlen US-Unternehmen mit einem Rating von BBB einen Risikoaufschlag von 47 Basispunkten pro Turn of Leverage (Nettoverschuldung/EBITDA) gegenüber 106 Basispunkten in Schwellenländern."
Anleger könnten mit Unternehmen in Frontier-Märkten nochmals wesentlich höhere Renditen bei entsprechend höherem Risiko erzielen. Die Gemeinsamkeiten solcher Emittenten seien in der Regel, dass sie aus weniger entwickelten Volkswirtschaften und Finanzmärkten stammen würden, dass es keine oder nur sehr wenige bestehende Anleihenemittenten in Hartwährung gebe, dass die Emissionsgrößen geringer seien und dass sie niedrigere Ratings hätten.
"Diese Anleihen bieten aktiven, flexiblen Anlegern, die über Zugang zu lokalem Wissen und fundierte Kreditanalysefähigkeiten verfügen, erhebliche Renditechancen. Beispiele für solche Emissionen im Jahr 2019 sind ein Bergbauunternehmen in der Mongolei, ein Telekommunikationsunternehmen in Georgien und eine panafrikanische Bank mit Hauptsitz in Togo. Insgesamt trägt die Einbeziehung dieser Anleihen zur Diversifizierung bei, da die Faktoren, die ihre Performance bestimmen, häufig weniger stark mit der weltweiten Nachrichtenlage korrelieren", sage Holland.
Abschließend meine Holland: "Um die Gelegenheiten zu nutzen, die sich über das gesamte Spektrum bieten, von den etablierteren Schwellenländern und bewährten Unternehmen bis zu den Frontier-Ländern mit jüngeren Unternehmen, sollte ein globaler, uneingeschränkter Anlageansatz in Betracht gezogen werden. Mit einem erfahrenen Kreditresearch, das insbesondere seit vielen Jahren die Schwellenländer analysiert, und einem wirksamen Risikokontrollsystem ist die Fisch Bond EM Corporates Opportunistic Strategie bestrebt, diese Chancen voll auszuschöpfen." (04.07.2019/alc/a/a)
Dennoch würden sie immer wieder zeigen, dass dieser Vielfalt kaum Grenzen gesetzt seien.
Neben soliden Investment-Grade-Unternehmen, die sich auf Augenhöhe mit besten Pendants aus den Industrieländern bewegen würden, gebe es auch weniger etablierte - aber gleichermaßen beeindruckende - kleinere Unternehmen. Einige von ihnen würden aus neuen geografischen Regionen stammen oder ihr Debüt am Anleihenmarkt geben. Zusammen würden diese unterschiedlichen Kreditprofile den Anlegern in Schuldverschreibungen aus Schwellenländern einzigartige dynamische Risiko-Rendite-Gelegenheiten für ihre Portfolios bieten.
Togo, Ecuador und Moldawien seien nur einige der Länder, aus denen vor kurzem Emittenten in das Benchmark-Universum für Unternehmensanleihen hinzugekommen seien. Die Anlageklasse wachse sowohl in der Tiefe als auch in der Breite weiter und biete Anlegern neue Möglichkeiten, höhere Renditen in einem renditearmen Anleiheuniversum zu erzielen, in dem weltweit rund 13 Billionen USD an Schuldtiteln mit Renditen unter Null gehandelt würden. Theo Holland, Senior Portfolio Manager bei Fisch Asset Management, erkläre: "Unternehmen, die in den so genannten "Frontier"-Ländern ansässig sind, zahlen häufig Kupons im hohen einstelligen oder sogar zweistelligen Bereich, was einem gut diversifizierten Portfolio eine willkommene Renditesteigerung beschert."
Auf fundamentaler Ebene würden Unternehmen aus Schwellenländern nach wie vor ihre Mitbewerber aus den Industriestaaten schlagen - nicht zuletzt, wenn es um das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA gehe. Holland füge hinzu: "Dies ist ein äußerst relevanter Faktor für Anleger, wenn es darum geht, das Risiko und die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens zu bestimmen. Rückblickend auf das vergangene Jahr vergrößerte sich der relative Unterschied zwischen dem Nettoverschuldungsgrad von US-Unternehmen und solchen aus Schwellenländern zugunsten letzterer. Gleichzeitig erhält ein Investor für eine vergleichbare Anlage, bezogen auf die gleiche Risikokennzahl, in einem Schwellenland eine höhere Rendite als für eine entsprechende Unternehmensanleihe in einem Industrieland. Beispielsweise zahlen US-Unternehmen mit einem Rating von BBB einen Risikoaufschlag von 47 Basispunkten pro Turn of Leverage (Nettoverschuldung/EBITDA) gegenüber 106 Basispunkten in Schwellenländern."
Anleger könnten mit Unternehmen in Frontier-Märkten nochmals wesentlich höhere Renditen bei entsprechend höherem Risiko erzielen. Die Gemeinsamkeiten solcher Emittenten seien in der Regel, dass sie aus weniger entwickelten Volkswirtschaften und Finanzmärkten stammen würden, dass es keine oder nur sehr wenige bestehende Anleihenemittenten in Hartwährung gebe, dass die Emissionsgrößen geringer seien und dass sie niedrigere Ratings hätten.
"Diese Anleihen bieten aktiven, flexiblen Anlegern, die über Zugang zu lokalem Wissen und fundierte Kreditanalysefähigkeiten verfügen, erhebliche Renditechancen. Beispiele für solche Emissionen im Jahr 2019 sind ein Bergbauunternehmen in der Mongolei, ein Telekommunikationsunternehmen in Georgien und eine panafrikanische Bank mit Hauptsitz in Togo. Insgesamt trägt die Einbeziehung dieser Anleihen zur Diversifizierung bei, da die Faktoren, die ihre Performance bestimmen, häufig weniger stark mit der weltweiten Nachrichtenlage korrelieren", sage Holland.
Abschließend meine Holland: "Um die Gelegenheiten zu nutzen, die sich über das gesamte Spektrum bieten, von den etablierteren Schwellenländern und bewährten Unternehmen bis zu den Frontier-Ländern mit jüngeren Unternehmen, sollte ein globaler, uneingeschränkter Anlageansatz in Betracht gezogen werden. Mit einem erfahrenen Kreditresearch, das insbesondere seit vielen Jahren die Schwellenländer analysiert, und einem wirksamen Risikokontrollsystem ist die Fisch Bond EM Corporates Opportunistic Strategie bestrebt, diese Chancen voll auszuschöpfen." (04.07.2019/alc/a/a)


