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Ungarn heute wohl mit unveränderten Leitzinsen
22.08.17 09:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Mehrheitlich unverändert, so erwarten die Marktteilnehmer das Ergebnis der heutigen Zinsentscheidung in Ungarn, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Dort wolle der geldpolitische Rat über die Höhe des Schlüsselsatzes "Jegybanki alapkamat" entscheiden. Seit Mai vergangenen Jahres liege der Satz bei 0,90%. Besonders wegen des zuletzt abgeschwächten Konjunkturverlaufs würden die ungarischen Währungshüter in der Geldpolitik voraussichtlich weiter einen abwartenden Kurs fahren. Das Wirtschaftswachstum habe sich nach 3,8% in der Jahresrechnung im 1. Quartal im Frühjahrstrimester saison- und kalenderbereinigt auf 3,6% verlangsamt.
Zusätzlichen Spielraum würden Ungarns Währungshüter durch die derzeitige Preisentwicklung erhalten: Die Jahresrate für den Anstieg der allgemeinen Verbraucherpreise habe sich im Juli bei 2,1% stabilisiert und auch die um die volatilen Komponenten "Energie" und "Lebensmittel" bereinigte Kerninflation bewege sich trotz eines steigenden Preisdrucks unter dem Inflationsziel. Die Zentralbank von Ungarn strebe eine Marke von 3% ±1 Prozentpunkt an. In diesem Umfeld würden die Analysten bis Ende des kommenden Jahres mit einem unveränderten Leitzins rechnen.
Die lockere Geldpolitik sei einer der Gründe, warum der Forint für Anleger nur eine vergleichsweise begrenzte Attraktivität besitze. Dadurch sei im bisherigen Jahresverlauf auch die Nachfrage nach ungarischen Staatsanleihen geringer ausgefallen als bei den Papieren anderer Staaten in der Region. Trotz dieser Hürde hätten Devisenausländer im bisherigen Jahresverlauf 2017 ungarische Schuldverschreibungen netto gekauft und würden inzwischen rund 28% der ausstehenden Staatspapiere halten. Wegen der wenig wahrscheinlichen Zinsänderungen würden die Analysten in den langen Laufzeiten mit einer Abflachung der bislang steilen Renditekurve rechnen. (22.08.2017/alc/a/a)
Dort wolle der geldpolitische Rat über die Höhe des Schlüsselsatzes "Jegybanki alapkamat" entscheiden. Seit Mai vergangenen Jahres liege der Satz bei 0,90%. Besonders wegen des zuletzt abgeschwächten Konjunkturverlaufs würden die ungarischen Währungshüter in der Geldpolitik voraussichtlich weiter einen abwartenden Kurs fahren. Das Wirtschaftswachstum habe sich nach 3,8% in der Jahresrechnung im 1. Quartal im Frühjahrstrimester saison- und kalenderbereinigt auf 3,6% verlangsamt.
Zusätzlichen Spielraum würden Ungarns Währungshüter durch die derzeitige Preisentwicklung erhalten: Die Jahresrate für den Anstieg der allgemeinen Verbraucherpreise habe sich im Juli bei 2,1% stabilisiert und auch die um die volatilen Komponenten "Energie" und "Lebensmittel" bereinigte Kerninflation bewege sich trotz eines steigenden Preisdrucks unter dem Inflationsziel. Die Zentralbank von Ungarn strebe eine Marke von 3% ±1 Prozentpunkt an. In diesem Umfeld würden die Analysten bis Ende des kommenden Jahres mit einem unveränderten Leitzins rechnen.
Die lockere Geldpolitik sei einer der Gründe, warum der Forint für Anleger nur eine vergleichsweise begrenzte Attraktivität besitze. Dadurch sei im bisherigen Jahresverlauf auch die Nachfrage nach ungarischen Staatsanleihen geringer ausgefallen als bei den Papieren anderer Staaten in der Region. Trotz dieser Hürde hätten Devisenausländer im bisherigen Jahresverlauf 2017 ungarische Schuldverschreibungen netto gekauft und würden inzwischen rund 28% der ausstehenden Staatspapiere halten. Wegen der wenig wahrscheinlichen Zinsänderungen würden die Analysten in den langen Laufzeiten mit einer Abflachung der bislang steilen Renditekurve rechnen. (22.08.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,40 % | 2,15 % | ||


