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Ungarn: Unveränderte Leitzinsen
24.03.21 09:00
Oberbank
Linz (www.anleihencheck.de) - Wie auch andere Schwellenländerwährungen litt der HUF (Ungarischer Forint) zuletzt stark unter dem Einfluss der Pandemie, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Dementsprechend habe die ungarische Notenbank (MNB) bereits vergangene Woche ein Zeichen gesetzt, indem sie das Volumen ihrer Anleihekäufe reduziert habe. In der gestrigen Zinssitzung seien sowohl der Leitzins (0,60 Prozent), als auch der Overnight Einlagensatz (-0,05) unverändert belassen worden. Zu sehr liege der Fokus auf Konjunkturstimuli. Angesichts der im Februar von 2,7 auf 3,1 Prozent gestiegenen Inflation verharre die Realrendite damit weiterhin deutlich im negativen Bereich, was den Forint zusehend belaste.
Dabei würden die Notenbanker sogar weiter steigende Teuerungsraten erwarten: Die Inflationsprognosen würden von 3,6 auf 3,9 Prozent angehoben. Die bevorzugte Kernrate hingegen würden die Notenbanker bei stabilen 3 Prozent erwarten. Vom Wirtschaftsaufschwung könnte der Forint zwar leicht profitieren - die Fantasie der Analysten reiche dabei für EUR/HUF-Notierungen bis maximal 350,00 - mittelfristig überwiege jedoch nach wie vor die Gefahr weiterer fundamentaler HUF-Schwäche.
Angesichts der Unsicherheiten um die weiteren Entwicklungen in der Pandemie - Stichwort: 3. Welle - dürften heute auch die tschechischen Währungshüter ihre Zinsschraube unangetastet lassen. Aufgrund der auch hier zuletzt gestiegenen Inflationsraten hätten sich Zinserwartungen manifestiert, wodurch Enttäuschungspotenzial für kurzfristig schwächere CZK-Notierungen bestehen könnte. (24.03.2021/alc/a/a)
Dementsprechend habe die ungarische Notenbank (MNB) bereits vergangene Woche ein Zeichen gesetzt, indem sie das Volumen ihrer Anleihekäufe reduziert habe. In der gestrigen Zinssitzung seien sowohl der Leitzins (0,60 Prozent), als auch der Overnight Einlagensatz (-0,05) unverändert belassen worden. Zu sehr liege der Fokus auf Konjunkturstimuli. Angesichts der im Februar von 2,7 auf 3,1 Prozent gestiegenen Inflation verharre die Realrendite damit weiterhin deutlich im negativen Bereich, was den Forint zusehend belaste.
Dabei würden die Notenbanker sogar weiter steigende Teuerungsraten erwarten: Die Inflationsprognosen würden von 3,6 auf 3,9 Prozent angehoben. Die bevorzugte Kernrate hingegen würden die Notenbanker bei stabilen 3 Prozent erwarten. Vom Wirtschaftsaufschwung könnte der Forint zwar leicht profitieren - die Fantasie der Analysten reiche dabei für EUR/HUF-Notierungen bis maximal 350,00 - mittelfristig überwiege jedoch nach wie vor die Gefahr weiterer fundamentaler HUF-Schwäche.
Angesichts der Unsicherheiten um die weiteren Entwicklungen in der Pandemie - Stichwort: 3. Welle - dürften heute auch die tschechischen Währungshüter ihre Zinsschraube unangetastet lassen. Aufgrund der auch hier zuletzt gestiegenen Inflationsraten hätten sich Zinserwartungen manifestiert, wodurch Enttäuschungspotenzial für kurzfristig schwächere CZK-Notierungen bestehen könnte. (24.03.2021/alc/a/a)
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