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Ungarn: Spielraum für weitere Zinssenkungen wohl enger
03.03.25 10:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Wachstumsdaten aus dem vierten Quartal 2024 lagen mit 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal zwar im positiven Bereich, doch zeigt sich die Konjunktur zuletzt mit einem schwachen Momentum, so die Analysten von Postbank Research im Kommentar zur ungarischen Wirtschaft.
Die Analysten würden für 2025 mit einem Wachstum von rund 1,4 Prozent rechnen. Neben einer schwachen ausländischen Nachfrage scheine auch die heimische Stimmung unter Verbrauchern und Unternehmen zunehmend getrübt.
Die Einzelhandelsumsätze im Dezember hätten mit einem Mini-Zuwachs von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr stagniert. Gegenüber dem Vormonat seien die Umsätze gar um 1,2 Prozent gesunken. Allerdings könnten die Haushalte aufgrund der getrübten Stimmung, die durch die schwierigere Lage am Arbeitsmarkt, einer anhaltend hohen Inflation und dem schwachen Außenwert des Forints gespeist werde, ihre Sparquote wie zuletzt weiter erhöhen.
Die Industrieproduktion sei im Dezember gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Prozent zurückgegangen und habe damit die konjunkturellen Sorgen verstärkt.
Im Januar habe die Inflation mit 5,5 Prozent deutlich stärker als erwartet gegenüber dem Vorjahr angezogen. Im Vormonat habe der Wert noch bei 4,6 Prozent gelegen. Der Spielraum für weitere Zinssenkungen seitens der Notenbank dürfte damit erneut enger geworden sein.
Der Forint könnte sich trotz einer leichten Erholung in den kommenden Monaten etwas schwächer als der Euro entwickeln. (Währungsbulletin März 2025) (03.03.2025/alc/a/a)
Die Analysten würden für 2025 mit einem Wachstum von rund 1,4 Prozent rechnen. Neben einer schwachen ausländischen Nachfrage scheine auch die heimische Stimmung unter Verbrauchern und Unternehmen zunehmend getrübt.
Die Industrieproduktion sei im Dezember gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Prozent zurückgegangen und habe damit die konjunkturellen Sorgen verstärkt.
Im Januar habe die Inflation mit 5,5 Prozent deutlich stärker als erwartet gegenüber dem Vorjahr angezogen. Im Vormonat habe der Wert noch bei 4,6 Prozent gelegen. Der Spielraum für weitere Zinssenkungen seitens der Notenbank dürfte damit erneut enger geworden sein.
Der Forint könnte sich trotz einer leichten Erholung in den kommenden Monaten etwas schwächer als der Euro entwickeln. (Währungsbulletin März 2025) (03.03.2025/alc/a/a)


