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Ungarn: Notenbank deutet mögliche Zinssenkungen 2026 an
30.12.25 12:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Industrieproduktion in Ungarn stieg im Oktober unerwartet um 0,5% zum Vormonat, was aber mit dem Anstieg um 1,3% im September weiterhin nicht ausreichte, das Minus von 2,3% im August wettzumachen, so die Analysten von Postbank Research.
Der Einkaufsmanagerindex der Industrie sei ebenso unerwartet von 51,2 auf 53,4 Punkte weiter in die Expansionszone hineingesprungen.
Die Brutto-Lohnzuwächse hätten sich im September wesentlich stärker als erwartet von 8,7% im August auf 9,5% erhöht. Die Arbeitslosenquote sei im Oktober von 4,5% zurück auf 4,4% gesunken.
Im November sei die Inflationsrate stärker als erwartet von 4,3% auf 3,8% gesunken. Der Erzeugerpreisindex sei von 4,5% im Juli über 2,3% im August auf nur noch 1,8% im Oktober gesunken. Die Kerninflationsrate habe im September bei 3,9% verharrt, dem niedrigsten Stand seit August 2021, bleibe somit aber deutlich über der Zielmarke von 1,0 bis 3,0%.
Die Notenbank habe den Leitzins auch im Dezember bei 6,5% belassen. Allerdings EUR/HUF habe sie die Tür für Zinssenkungen Anfang 2026 geöffnet: Dies aufgrund dessen, dass sie die Wachstumserwartungen für 2026 von 2,8 Prozent auf 405 2,4 Prozent und die erwartete Durchschnittsrate der Inflation für 2026 von 400 3,8 Prozent auf 3,2 Prozent reduziert habe.
Der Forint (HUF) habe im Nachgang der Notenbanksitzung in Richtung EUR/HUF 390 aufgewertet. Mitte 2026 sehe Postbank Research den EUR/HUF bei 380, wobei im 390 Vorfeld der Parlamentswahlen im April die Volatilität stark zunehmen dürfte, sowie die Wahlen selbst einen starken Einfluss auf den Kurs des Forints haben dürften, insbesondere im Falle eines Regierungswechsels. (Währungsbulletin Januar 2026) (30.12.2025/alc/a/a)
Der Einkaufsmanagerindex der Industrie sei ebenso unerwartet von 51,2 auf 53,4 Punkte weiter in die Expansionszone hineingesprungen.
Im November sei die Inflationsrate stärker als erwartet von 4,3% auf 3,8% gesunken. Der Erzeugerpreisindex sei von 4,5% im Juli über 2,3% im August auf nur noch 1,8% im Oktober gesunken. Die Kerninflationsrate habe im September bei 3,9% verharrt, dem niedrigsten Stand seit August 2021, bleibe somit aber deutlich über der Zielmarke von 1,0 bis 3,0%.
Die Notenbank habe den Leitzins auch im Dezember bei 6,5% belassen. Allerdings EUR/HUF habe sie die Tür für Zinssenkungen Anfang 2026 geöffnet: Dies aufgrund dessen, dass sie die Wachstumserwartungen für 2026 von 2,8 Prozent auf 405 2,4 Prozent und die erwartete Durchschnittsrate der Inflation für 2026 von 400 3,8 Prozent auf 3,2 Prozent reduziert habe.
Der Forint (HUF) habe im Nachgang der Notenbanksitzung in Richtung EUR/HUF 390 aufgewertet. Mitte 2026 sehe Postbank Research den EUR/HUF bei 380, wobei im 390 Vorfeld der Parlamentswahlen im April die Volatilität stark zunehmen dürfte, sowie die Wahlen selbst einen starken Einfluss auf den Kurs des Forints haben dürften, insbesondere im Falle eines Regierungswechsels. (Währungsbulletin Januar 2026) (30.12.2025/alc/a/a)


