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Ungarn: Leitzinssatz erwartungsgemäß bei 0,60 belassen
27.01.21 10:15
Oberbank
Linz (www.anleihencheck.de) - Die Währungshüter der Ungarischen Nationalbank (MNB) haben ihren Leitzinssatz erwartungsgemäß bei 0,60 belassen, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Lediglich in den Anleihekaufprogrammen sei es zu Anpassungen gekommen. Obwohl Ungarn von der zweiten Welle besonders hart getroffen worden sei, würden die Notenbanker wie auch zuletzt im Dezember ihre Zinsen nicht senken. Warum? Das Problem liege in der viel zu hohen Inflation, welche den Nationalbankern seit nunmehr zwei Jahren Sorgen bereite. Zwar habe sich die Gesamtrate mit 2,7 Prozent zuletzt rückläufig präsentiert. Die Kernteuerung hingegen habe sich auf 4 Prozent beschleunigt.
Der HUF (Ungarischer Forint) könnte durch konjunkturelle Erholung vorerst profitieren. Im weiteren Verlauf des Jahres werde hier die lasche Zinspolitik jedoch wieder zum Tragen kommen und der stark negative Realzins die Währung belasten. Dies würde Importe verteuern und weitere Inflationsanstiege begünstigen. Aus diesem Grund erwarten wir, dass der EUR/HUF anfangs in Richtung 350,00 fällt und im zweiten Halbjahr bis 370,00 zulegen kann, so Oberbank. Der Fokus der Marktakteure liege heute auf der Chartmarke bei EUR/HUF 359,45. Darunter würde sich Raum für Werte bis 356,50 ergeben. Eine gute Gelegenheit für HUF-Verkäufer, um eine Limitorder zu platzieren!? (27.01.2021/alc/a/a)
Lediglich in den Anleihekaufprogrammen sei es zu Anpassungen gekommen. Obwohl Ungarn von der zweiten Welle besonders hart getroffen worden sei, würden die Notenbanker wie auch zuletzt im Dezember ihre Zinsen nicht senken. Warum? Das Problem liege in der viel zu hohen Inflation, welche den Nationalbankern seit nunmehr zwei Jahren Sorgen bereite. Zwar habe sich die Gesamtrate mit 2,7 Prozent zuletzt rückläufig präsentiert. Die Kernteuerung hingegen habe sich auf 4 Prozent beschleunigt.
Der HUF (Ungarischer Forint) könnte durch konjunkturelle Erholung vorerst profitieren. Im weiteren Verlauf des Jahres werde hier die lasche Zinspolitik jedoch wieder zum Tragen kommen und der stark negative Realzins die Währung belasten. Dies würde Importe verteuern und weitere Inflationsanstiege begünstigen. Aus diesem Grund erwarten wir, dass der EUR/HUF anfangs in Richtung 350,00 fällt und im zweiten Halbjahr bis 370,00 zulegen kann, so Oberbank. Der Fokus der Marktakteure liege heute auf der Chartmarke bei EUR/HUF 359,45. Darunter würde sich Raum für Werte bis 356,50 ergeben. Eine gute Gelegenheit für HUF-Verkäufer, um eine Limitorder zu platzieren!? (27.01.2021/alc/a/a)
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