Erweiterte Funktionen
Ungarn: Keine Leitzinserhöhung der MNB!
27.03.19 10:45
Oberbank
Linz (www.anleihencheck.de) - Der Ungarische Forint (HUF) konnte in letzter Zeit stark zulegen, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.
Die Rating-Verbesserung Ungarns, die angekündigte Kehrtwende in der FED-Geldpolitik, die Inflation, welche seit Monaten um die 3,00%-Zielvorgabe liege, sowie die damit verbundenen Erwartungen auf Zinserhöhungen der Ungarischen Notenbank (MNB), hätten die Währung zuletzt gestützt. In ihrer gestrigen Sitzung habe die Ungarische Zentralbank (MNB) den Einlagesatz von -0,15% auf -0,05% erhöht. Diese Art von geldpolitischer Straffung sei von den Marktteilnehmern erwartet worden. Ebenso sei erwartet worden, dass die MNB ihren Leitzins vorerst bei 0,90% belasse.
Trotz höherer BIP-Prognosen der Notenbanker habe EUR/HUF im gestrigen Handel auf knapp unter 319,00 ansteigen können. Warum müsse der Forint trotz positiver Aussichten Federn lassen? Notenbank-Gouverneur György Matolcsy habe betont, dass man sich keinesfalls am Beginn eines Zinserhöhungszyklus befände. Solange Konjunktursorgen den Euro-Raum belasten würden und die EZB keine Zinswende einleite, könnte ein durch Zinserhöhungen aufwertender Forint das Wachstum gefährden. EUR/HUF dürfte vor diesem Hintergrund in Richtung 320,00 tendieren. (27.03.2019/alc/a/a)
Die Rating-Verbesserung Ungarns, die angekündigte Kehrtwende in der FED-Geldpolitik, die Inflation, welche seit Monaten um die 3,00%-Zielvorgabe liege, sowie die damit verbundenen Erwartungen auf Zinserhöhungen der Ungarischen Notenbank (MNB), hätten die Währung zuletzt gestützt. In ihrer gestrigen Sitzung habe die Ungarische Zentralbank (MNB) den Einlagesatz von -0,15% auf -0,05% erhöht. Diese Art von geldpolitischer Straffung sei von den Marktteilnehmern erwartet worden. Ebenso sei erwartet worden, dass die MNB ihren Leitzins vorerst bei 0,90% belasse.
Trotz höherer BIP-Prognosen der Notenbanker habe EUR/HUF im gestrigen Handel auf knapp unter 319,00 ansteigen können. Warum müsse der Forint trotz positiver Aussichten Federn lassen? Notenbank-Gouverneur György Matolcsy habe betont, dass man sich keinesfalls am Beginn eines Zinserhöhungszyklus befände. Solange Konjunktursorgen den Euro-Raum belasten würden und die EZB keine Zinswende einleite, könnte ein durch Zinserhöhungen aufwertender Forint das Wachstum gefährden. EUR/HUF dürfte vor diesem Hintergrund in Richtung 320,00 tendieren. (27.03.2019/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,40 % | 2,15 % | ||


