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Ungarn: Inflation erneut erhöht, Konsumenten dennoch in Konsumlaune
31.03.25 10:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Industrieproduktion in Ungarn legte zwar im Januar moderat zu, dies allerdings primär wegen einer Abwärtsrevision des Dezembers, so die Postbank Research.
Im Jahresvergleich sei die Produktion im Januar um fast 4 Prozent zurückgegangen. Das Produktionsniveau liege nun um 5,7 Prozent niedriger als in einem durchschnittlichen Monat des Jahres 2021. Sektoral sei derzeit insbesondere der Automobilbereich sowie Elektro-Bereich (Batterien) betroffen.
Der private Konsum habe sich hingegen als positiver Wachstumsfaktor für die Wirtschaft präsentiert. Mit einem Plus von 4,7 Prozent hätten die Einzelhandelsumsätze im Januar deutlich angezogen, erwartet worden sei lediglich ein Plus von 1,4 Prozent.
Der Arbeitsmarkt zeichne ein relativ solides Lagebild. Die Brutto-Lohnzuwächse hätten sich zuletzt auf 11,3 Prozent zum Vorjahr abgeschwächt, würden damit aber weiterhin sehr hoch bleiben. Die Arbeitslosenquote sei im Januar leicht auf 4,3 Prozent gestiegen.
Im Februar habe die Inflationsrate unerwartet auf 5,6 Prozent angezogen. Ursächlich seien vor allem steigende Nahrungsmittelpreise gewesen. Für die Notenbank dürfte dies den Spielraum für baldige Zinssenkungen weiter eingeengt haben. Deshalb habe sie den Leitzins auch im März bei 6,5 Prozent belassen. Postbank Research rechne frühstens gegen Ende des Jahres mit möglichen Leitzinssenkungen.
Der Ungarische Forint (HUF) könnte, sofern keine starke konjunkturelle Verbesserung in Ungarn eintrete, zum Euro moderat zurück über die Marke von EUR/HUF 400 Richtung 420 hin abwerten. (Währungsbulletin April 2025) (31.03.2025/alc/a/a)
Im Jahresvergleich sei die Produktion im Januar um fast 4 Prozent zurückgegangen. Das Produktionsniveau liege nun um 5,7 Prozent niedriger als in einem durchschnittlichen Monat des Jahres 2021. Sektoral sei derzeit insbesondere der Automobilbereich sowie Elektro-Bereich (Batterien) betroffen.
Der Arbeitsmarkt zeichne ein relativ solides Lagebild. Die Brutto-Lohnzuwächse hätten sich zuletzt auf 11,3 Prozent zum Vorjahr abgeschwächt, würden damit aber weiterhin sehr hoch bleiben. Die Arbeitslosenquote sei im Januar leicht auf 4,3 Prozent gestiegen.
Im Februar habe die Inflationsrate unerwartet auf 5,6 Prozent angezogen. Ursächlich seien vor allem steigende Nahrungsmittelpreise gewesen. Für die Notenbank dürfte dies den Spielraum für baldige Zinssenkungen weiter eingeengt haben. Deshalb habe sie den Leitzins auch im März bei 6,5 Prozent belassen. Postbank Research rechne frühstens gegen Ende des Jahres mit möglichen Leitzinssenkungen.
Der Ungarische Forint (HUF) könnte, sofern keine starke konjunkturelle Verbesserung in Ungarn eintrete, zum Euro moderat zurück über die Marke von EUR/HUF 400 Richtung 420 hin abwerten. (Währungsbulletin April 2025) (31.03.2025/alc/a/a)
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