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Ungarn: Darum ist ein Zinsanstieg nicht sicher
12.03.19 11:00
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In Ungarn ist die Inflation im Februar im Jahresvergleich auf 3,1 Prozent gestiegen, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Schließe man die Entwicklung der Preise für Lebensmittel und auf dem Energiesektor aus und schaue auf die sogenannte Kerninflation, habe diese mit 3,2 Prozent ein Zehn-Jahres-Hoch erreicht. Sie liege damit 0,2 Prozentpunkte über dem Zielwert der Zentralbank. Viele Marktteilnehmer würden davon ausgehen, dass die Währungshüter bei ihrem nächsten Treffen am 26. März den Leitzins anheben würden. Dagegen spreche, dass die ungarische Notenbank zuletzt betont habe, neben der heimischen Wirtschaft auch die geldpolitische Entwicklung in der Eurozone im Auge zu behalten.
Bekanntermaßen habe die Europäische Zentralbank ihre Wachstumsprognose für die Eurozone vergangene Woche drastisch gesenkt und eine Leitzinsanhebung noch weiter auf die lange Bank geschoben. Zudem geht die Deutsche Bank davon aus, dass die ungarische Kerninflation schon bald ihren Höhepunkt erreicht und in der zweiten Jahreshälfte wieder sinken könnte. Es bestehe daher die Möglichkeit, dass die ungarische Notenbank den Leitzins in diesem Jahr weniger stark anheben werde, als dies der Markt derzeit erwarte. In diesem Fall könnte die Stärke des Forint - seit Jahresbeginn habe er gegenüber dem Euro zwei Prozent aufgewertet - ein Ende finden. (12.03.2019/alc/a/a)
Schließe man die Entwicklung der Preise für Lebensmittel und auf dem Energiesektor aus und schaue auf die sogenannte Kerninflation, habe diese mit 3,2 Prozent ein Zehn-Jahres-Hoch erreicht. Sie liege damit 0,2 Prozentpunkte über dem Zielwert der Zentralbank. Viele Marktteilnehmer würden davon ausgehen, dass die Währungshüter bei ihrem nächsten Treffen am 26. März den Leitzins anheben würden. Dagegen spreche, dass die ungarische Notenbank zuletzt betont habe, neben der heimischen Wirtschaft auch die geldpolitische Entwicklung in der Eurozone im Auge zu behalten.
Bekanntermaßen habe die Europäische Zentralbank ihre Wachstumsprognose für die Eurozone vergangene Woche drastisch gesenkt und eine Leitzinsanhebung noch weiter auf die lange Bank geschoben. Zudem geht die Deutsche Bank davon aus, dass die ungarische Kerninflation schon bald ihren Höhepunkt erreicht und in der zweiten Jahreshälfte wieder sinken könnte. Es bestehe daher die Möglichkeit, dass die ungarische Notenbank den Leitzins in diesem Jahr weniger stark anheben werde, als dies der Markt derzeit erwarte. In diesem Fall könnte die Stärke des Forint - seit Jahresbeginn habe er gegenüber dem Euro zwei Prozent aufgewertet - ein Ende finden. (12.03.2019/alc/a/a)


