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Ungarn: Aggressive Leitzinserwartungen bergen Enttäuschungspotenzial
27.05.21 09:45
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Der HUF (Ungarischer Forint) hat im letzten Monat gegenüber dem EUR um 4,5% aufgewertet (EUR/HUF von 364 auf 348), so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Dies stehe im Einklang mit dem Gesamtbild, d.h. dem Auslaufen der dritten COVID-Welle, der schnellen Impfung (mehr als 50% der Gesamtbevölkerung hätten die Impfung bereits erhalten) und der Aufhebung der meisten Beschränkungen. Darüber hinaus habe sich der HUF-Anstieg in der letzten Woche beschleunigt, nachdem der Vizegouverneur der MNB einen Zinserhöhungszyklus ab Juni angekündigt habe. Am Dienstag, bei der Zinssitzung des Geldpolitischen Rates (MC), sei dies offiziell wiederholt worden: "...(der MC) ist bereit, die monetären Bedingungen proaktiv in dem Maße zu straffen, wie es notwendig ist, um die Preisstabilität zu gewährleisten und die Inflationsrisiken zu mindern." Gleichzeitig beabsichtige die MNB, ihr QE-Programmfortzusetzen, hauptsächlich mit dem Ziel, den Staatsanleihenmarkt gegen erneute Volatilität zu stabilisieren.
Die Erwartungen für einen Zinsanstieg würden immer höher - der Markt habe bereits eine Zinserhöhung von 15 BP für Juni und weitere knapp 30 BP für den Rest des Jahres eingepreist. Die Analysten würden glauben, dass die MNB einen eher vorsichtigen Zinserhöhungszyklus einschlagen werde, und das wahrscheinlichste Szenario sei, dass auf die Zinserhöhung im Juni die nächste Zinserhöhung erst im Jahr 2022 folge. Ihrer Meinung nach würde dies für die meisten Marktteilnehmer eine kleine Enttäuschung bedeuten und zu einer begrenzten Abwertung des HUF von seinem aktuellen Niveau führen. Vor diesem Hintergrund würden sie ihre bestehende EUR/HUF-Prognose(354 für Juni und 350 für Dezember) bekräftigen. (Ausgabe vom 26.05.2021) (27.05.2021/alc/a/a)
Dies stehe im Einklang mit dem Gesamtbild, d.h. dem Auslaufen der dritten COVID-Welle, der schnellen Impfung (mehr als 50% der Gesamtbevölkerung hätten die Impfung bereits erhalten) und der Aufhebung der meisten Beschränkungen. Darüber hinaus habe sich der HUF-Anstieg in der letzten Woche beschleunigt, nachdem der Vizegouverneur der MNB einen Zinserhöhungszyklus ab Juni angekündigt habe. Am Dienstag, bei der Zinssitzung des Geldpolitischen Rates (MC), sei dies offiziell wiederholt worden: "...(der MC) ist bereit, die monetären Bedingungen proaktiv in dem Maße zu straffen, wie es notwendig ist, um die Preisstabilität zu gewährleisten und die Inflationsrisiken zu mindern." Gleichzeitig beabsichtige die MNB, ihr QE-Programmfortzusetzen, hauptsächlich mit dem Ziel, den Staatsanleihenmarkt gegen erneute Volatilität zu stabilisieren.
Die Erwartungen für einen Zinsanstieg würden immer höher - der Markt habe bereits eine Zinserhöhung von 15 BP für Juni und weitere knapp 30 BP für den Rest des Jahres eingepreist. Die Analysten würden glauben, dass die MNB einen eher vorsichtigen Zinserhöhungszyklus einschlagen werde, und das wahrscheinlichste Szenario sei, dass auf die Zinserhöhung im Juni die nächste Zinserhöhung erst im Jahr 2022 folge. Ihrer Meinung nach würde dies für die meisten Marktteilnehmer eine kleine Enttäuschung bedeuten und zu einer begrenzten Abwertung des HUF von seinem aktuellen Niveau führen. Vor diesem Hintergrund würden sie ihre bestehende EUR/HUF-Prognose(354 für Juni und 350 für Dezember) bekräftigen. (Ausgabe vom 26.05.2021) (27.05.2021/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,40 % | 2,15 % | ||


