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Ungarische Anleihen konnten sich etwas erholen


18.03.14 16:35
Raiffeisen Capital Management

Wien (www.anleihencheck.de) - In Ungarn bleibt die Inlandsnachfrage schwach; Unterstützung kommt hingegen verstärkt vom Außenhandel, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".

Die Regierung plane eine weitere Kürzung der Preise für Strom, Gas und Heizung für die privaten Haushalte. Geplant sei auch ein Ausbau der Atomenergie in Kooperation mit und teilfinanziert durch Russland.

Die ungarische Notenbank habe Mitte Februar den Leitzins etwas stärker als erwartet um weitere 0,15% auf nunmehr 2,7% gesenkt. Zu Beginn des Jahres seien ungarische Anleihen und der Forint im regionalen Vergleich sehr schwach gewesen, sie hätten sich allerdings im Februar etwas erholen können. Viele Marktteilnehmer würden angesichts des inzwischen historisch tiefen Zinsniveaus in Ungarn jedoch vorsichtig bleiben. Der ungarische Aktienmarkt habe sich im Februar schwach gezeigt und fast 7% verloren. (Ausgabe März 2014) (18.03.2014/alc/a/a)