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Ungarische Anleihen konnten im Oktober profitieren


15.11.13 16:30
Raiffeisen Capital Management

Wien (www.anleihencheck.de) - In Ungarn bleibt die Inlandsnachfrage anhaltend schwach; dafür kommt aber Unterstützung vom Außenhandel, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".

Die ungarische Notenbank habe Ende Oktober den Leitzins wie allgemein erwartet um weitere 0,2%-Punkte auf nunmehr 3,4% gesenkt. Seit Mitte 2012 seien die Zinsen damit bereits um 3,6% nach unten genommen worden. Ungarische Anleihen hätten davon wie auch vom allgemeinen Rendite-Trend profitiert, auch der Forint habe eine ähnlich positive Entwicklung wie der Zloty gezeigt - ein Zeichen dafür, dass aktuell vor allem externe Faktoren die Währungen der Region treiben und landesspezifische Themen eine untergeordnete Rolle spielen würden.

Die Regierung arbeite weiterhin an Maßnahmen, um Hypothekenschuldner mit Fremdwährungskrediten weiter zu entlasten. Erneut habe sich der ungarische Aktienmarkt schwächer als Rest CEE entwickelt und den Oktober nahezu unverändert beendet. (Ausgabe November 2013) (15.11.2013/alc/a/a)