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Ungarische Anleihen im September stärker


14.10.14 15:50
Raiffeisen Capital Management

Wien (www.anleihencheck.de) - In Ungarn wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal um 3,9% p.a., insbesondere dank kräftiger Investitionen in den Kapitalstock und dank einer guten Exportdynamik, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".

Auch für das dritte Quartal sehe es nicht schlecht aus: Die Industrieproduktion habe sowohl im Juli als auch im August um jeweils über 10% p.a. zugelegt. Das ungarische Parlament habe ein seit längerem erwartetes Gesetz verabschiedet, das die Banken verpflichte, rückwirkend eine ganze Reihe von Gebühren und Kosten an Privatkunden für in den letzten zehn Jahren gewährte Kredite zurückzuerstatten. Die voraussichtlichen Zahlungen lägen mit ca. 3,2 Mrd. Euro um rund 10% über dem bisher veranschlagten Wert.

Die Notenbank habe den Leitzins erwartungsgemäß auf seinem Rekordtief von 2,1% belassen. Ungarische Anleihen seien im September stärker gewesen, während sich der ungarische Aktienmarkt kaum verändert gezeigt habe. (Ausgabe Oktober 2014) (14.10.2014/alc/a/a)