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US-Wahl: Die Finanzmärkte werden nur kurzfristig einknicken
09.11.16 16:08
BNY Mellon IM
Brüssel (www.anleihencheck.de) - Mit der Wahl von Trump erwarten wir, dass die Finanzmärkte kurzfristig einknicken, so John Bailer, Senior Portfolio Manager bei The Boston Company Asset Management, einer BNY Mellon Investment Boutique.
Allerdings sei der Ausgang der Wahl kein Spiegelbild für die grundsätzliche Stimmung der US-amerikanischen Wirtschaft. Die USA habe derzeit ein Vollbeschäftigung-Niveau, und die Haushaltseinkommen würden steigen, was wiederum einen positiven Einfluss auf weitere Sektoren nehme. Wenn diese Lage mit einer niedrigen Inflation gekoppelt werde, sei anzunehmen, dass die US-Wirtschaft bis zu 2 Prozent wachsen könne - ohne zu überhitzen.
Natürlich sei es zu diesem Zeitpunkt unmöglich zu sagen, inwieweit die Pläne des neuen Präsidenten in die Praxis umgesetzt würden. Aber grundsätzlich würden die Experten annehmen, dass viel von dem was im Vorfeld der Wahl gesagt worden sei, eher rhetorischer als realistischer Natur gewesen sei.
Nach Meinung der Experten sei die Zusammensetzung des Kongresses genauso wichtig für die Wirtschaftspolitik wie der Präsident selbst. Ein siegreicher Donald Trump mit einem republikanischen Kongress im Hintergrund könne förderlich für eine unternehmerfreundliche Politik sein. (09.11.2016/alc/a/a)
Allerdings sei der Ausgang der Wahl kein Spiegelbild für die grundsätzliche Stimmung der US-amerikanischen Wirtschaft. Die USA habe derzeit ein Vollbeschäftigung-Niveau, und die Haushaltseinkommen würden steigen, was wiederum einen positiven Einfluss auf weitere Sektoren nehme. Wenn diese Lage mit einer niedrigen Inflation gekoppelt werde, sei anzunehmen, dass die US-Wirtschaft bis zu 2 Prozent wachsen könne - ohne zu überhitzen.
Natürlich sei es zu diesem Zeitpunkt unmöglich zu sagen, inwieweit die Pläne des neuen Präsidenten in die Praxis umgesetzt würden. Aber grundsätzlich würden die Experten annehmen, dass viel von dem was im Vorfeld der Wahl gesagt worden sei, eher rhetorischer als realistischer Natur gewesen sei.
Nach Meinung der Experten sei die Zusammensetzung des Kongresses genauso wichtig für die Wirtschaftspolitik wie der Präsident selbst. Ein siegreicher Donald Trump mit einem republikanischen Kongress im Hintergrund könne förderlich für eine unternehmerfreundliche Politik sein. (09.11.2016/alc/a/a)


