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US-Verbraucherpreisindex: FED-Zinssenkung im Mai recht unwwahrscheinlich


13.03.24 09:33
Janus Henderson Investors

London (www.anleihencheck.de) - Die schlechte Nachricht ist, dass die Kerninflation nur leicht über dem erwarteten Niveau lag, so Greg Wilensky, Head of US Fixed Income bei Janus Henderson Investors.

Die gute Nachricht für die FED und die Märkte sei, dass die Inflation bei Unterkünften besser verlaufen sei und sich der Anstieg der Lebensmittelinflation im letzten Monat nicht wiederholt habe.

Die Kerninflation der Dienstleistungen ohne Unterkünfte bleibe auf dem Weg nach unten zäh. Ein Teil dieser Entwicklung komme jedoch aus Kategorien wie Flugtickets, die die FED weniger beunruhigen dürften. Das von der FED bevorzugte Inflationsmaß, die PCE-Kerninflation, werde sich auch im Februar besser entwickeln als ihr Pendant, der Verbraucherpreisindex. Dies bedeute, dass eine Zinssenkung im Mai wahrscheinlich nicht mehr auf der Tagesordnung der FED stehe.

Wilensky halte den Juni immer noch für den wahrscheinlichsten Monat für die erste Zinssenkung, doch könnte sich dies auf den Juli verschieben, sollte sich die Inflation im nächsten Monat nicht verbessern. Er rechne zwar mit einigen Verschiebungen der einzelnen Dots nach oben, glaube aber, dass der Median der kommenden FED-Projektionen weiterhin auf Zinssenkungen von 75 Basispunkten im Jahr 2024 hinweisen werde. (13.03.2024/alc/a/a)