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US-Verbraucherpreise ziehen an - EU-Teuerungsrate unterdurchschnittlich
20.02.18 09:45
DONNER & REUSCHEL AG
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Auch im Januar verharrten die US-Verbraucherpreise - mit einem Plus von 2,1% gegenüber dem Vorjahr - über der Zwei-Prozent-Marke und übertrafen die Markterwartungen von 1,9%, so Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL.
Ausschlaggebend für den hohen Jahresanfangswert sei vor allem der überraschend hohe Zuwachs bei Nahrungsmitteln (+1,7%) und eine leichte Dynamisierung bei den Preisen im Transportwesen (+4,0%) gewesen. Mit einem Anstieg der Energiepreise um 5,5% sei im Vorfeld gerechnet worden. Aufgrund der aktuell rückläufigen Energiepreise würden die Experten aber dennoch ihre Einschätzung für das laufende Jahr bei 2,1% bestätigen. Die Inflationsrate in der Eurozone habe hingegen einen leichten Rückgang gegenüber dem Vormonat gezeigt: Mit einem Anstieg von 1,3% habe die Teuerungsrate weit unter dem von der EZB gesetzten Zielwert von 2% gelegen. Kerntreiber des Anstiegs seien, wie auch in den Vormonaten, die kräftigen Zuwächse bei Lebensmittelpreisen (+2,5%) und Energiepreisen (+2,1%) gewesen. Dagegen hätten sich Industriegüter weiterhin unterdurchschnittlich (+0,6%) verteuert. Aufgrund der moderat steigenden Löhne, sei in Europa auch in naher Zukunft kein Inflationsdruck wie in den USA zu erkennen. (20.02.2018/alc/a/a)
Ausschlaggebend für den hohen Jahresanfangswert sei vor allem der überraschend hohe Zuwachs bei Nahrungsmitteln (+1,7%) und eine leichte Dynamisierung bei den Preisen im Transportwesen (+4,0%) gewesen. Mit einem Anstieg der Energiepreise um 5,5% sei im Vorfeld gerechnet worden. Aufgrund der aktuell rückläufigen Energiepreise würden die Experten aber dennoch ihre Einschätzung für das laufende Jahr bei 2,1% bestätigen. Die Inflationsrate in der Eurozone habe hingegen einen leichten Rückgang gegenüber dem Vormonat gezeigt: Mit einem Anstieg von 1,3% habe die Teuerungsrate weit unter dem von der EZB gesetzten Zielwert von 2% gelegen. Kerntreiber des Anstiegs seien, wie auch in den Vormonaten, die kräftigen Zuwächse bei Lebensmittelpreisen (+2,5%) und Energiepreisen (+2,1%) gewesen. Dagegen hätten sich Industriegüter weiterhin unterdurchschnittlich (+0,6%) verteuert. Aufgrund der moderat steigenden Löhne, sei in Europa auch in naher Zukunft kein Inflationsdruck wie in den USA zu erkennen. (20.02.2018/alc/a/a)


