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US-VPI: Tür zu frühen Zinssenkungen verschlossen
14.02.24 08:35
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - Die VPI-Daten fielen höher aus als von der FED oder dem Markt erwartet, so Greg Wilensky, Head of US Fixed Income & Portfolio Manager bei Janus Henderson Investors.
Während der Deflationstrend bei den Kerngütern nach wie vor ungebrochen sei, sei die Inflation bei Dienstleistungen, sowohl mit als auch ohne Unterkunft, stärker ausgefallen als erwartet. Die Gesamtinflationszahlen seien auch durch einen deutlichen Anstieg der Lebensmittelinflation auf 0,4% angekurbelt worden; so hoch sei die Lebensmittelinflation seit Beginn des letzten Jahres nicht mehr gewesen.
Während die Tür für eine Zinssenkung im März angesichts der jüngsten FED-Kommentare und der Arbeitsmarktberichte bereits fest geschlossen sei, habe die FED die Tür nun verschlossen und den Schlüssel verloren. Die Experten würden eine Zinssenkung im Mai nicht für ausgeschlossen halten. Es sei jedoch logisch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zinssenkung im Mai eingepreist werde, erheblich gesunken sei. Angesichts dieser neuen Daten scheine eine erste Zinssenkung im Juni die vernünftigste Erwartung zu sein, es sei denn, man erlebe einen sehr schnellen, starken Rückgang der Arbeitsmarktaktivitäten oder einen geopolitischen Schock. (Ausgabe vom 13.02.2024) (14.02.2024/alc/a/a)
Während der Deflationstrend bei den Kerngütern nach wie vor ungebrochen sei, sei die Inflation bei Dienstleistungen, sowohl mit als auch ohne Unterkunft, stärker ausgefallen als erwartet. Die Gesamtinflationszahlen seien auch durch einen deutlichen Anstieg der Lebensmittelinflation auf 0,4% angekurbelt worden; so hoch sei die Lebensmittelinflation seit Beginn des letzten Jahres nicht mehr gewesen.
Während die Tür für eine Zinssenkung im März angesichts der jüngsten FED-Kommentare und der Arbeitsmarktberichte bereits fest geschlossen sei, habe die FED die Tür nun verschlossen und den Schlüssel verloren. Die Experten würden eine Zinssenkung im Mai nicht für ausgeschlossen halten. Es sei jedoch logisch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zinssenkung im Mai eingepreist werde, erheblich gesunken sei. Angesichts dieser neuen Daten scheine eine erste Zinssenkung im Juni die vernünftigste Erwartung zu sein, es sei denn, man erlebe einen sehr schnellen, starken Rückgang der Arbeitsmarktaktivitäten oder einen geopolitischen Schock. (Ausgabe vom 13.02.2024) (14.02.2024/alc/a/a)


