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US-Treasuries: Kurse eingebrochen
07.11.24 08:51
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Sorge vor einer weiter steigenden US-Staatsverschuldung ließ nach dem Trump-Sieg die Kurse von US-Treasuries einbrechen, so die Analysten der Nord LB.
Die Kurse deutscher Staatsanleihen hätten sich dagegen wenig beeindruckt gezeigt.
Donald Trump habe mehr als 270 Stimmen im Electoral College auf sich vereint. Damit werde der 45. nun auch zum 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Zudem hätten die Republikaner eine Mehrheit im Senat erringen können. Allerdings sei festzuhalten, dass sich Donald Trump auf eine Art Koalition stütze, die nicht nur in wirtschaftspolitischen Fragestellungen teilweise doch recht unterschiedliche Auffassungen zu haben scheine. Einigkeit bestehe offenbar beim Plan, die Krypto-Assets stärker zu fördern.
Zudem solle die Einkommenssteuer kräftig gesenkt werden. Eine Streichung des 16. Zusatzartikels der US-Verfassung, der die Erhebung von Einkommenssteuern in ihrer momentanen Form gestatte, werde es jedoch nicht geben. Mit Blick auf die weitere Geldpolitik zeige sich dagegen noch kein klares Bild. Hier scheine es im "Team Trump" doch recht verschiedene Ideen zu geben.
Das Statistische Bundesamt veröffentliche Zahlen zur Industrieproduktion (Auftragseingänge im September). Diese würden neue Hinweise über das Ausmaß der konjunkturellen Schwäche in Deutschland geben. Auf Euroraum-Ebene stünden darüber hinaus die Einzelhandelsumsätze zur Veröffentlichung an. Am Nachmittag gebe die Bank of England ihre Zinsentscheidung bekannt, später am Abend folge die FED. Die US-Geldpolitiker würden den Restriktionsgrad weiter um 25bp verringern wollen, seien doch am aktuellen Rand die Inflationssorgen ein Stück weit gewissen Abkühlungstendenzen am Arbeitsmarkt gewichen. (07.11.2024/alc/a/a)
Die Kurse deutscher Staatsanleihen hätten sich dagegen wenig beeindruckt gezeigt.
Zudem solle die Einkommenssteuer kräftig gesenkt werden. Eine Streichung des 16. Zusatzartikels der US-Verfassung, der die Erhebung von Einkommenssteuern in ihrer momentanen Form gestatte, werde es jedoch nicht geben. Mit Blick auf die weitere Geldpolitik zeige sich dagegen noch kein klares Bild. Hier scheine es im "Team Trump" doch recht verschiedene Ideen zu geben.
Das Statistische Bundesamt veröffentliche Zahlen zur Industrieproduktion (Auftragseingänge im September). Diese würden neue Hinweise über das Ausmaß der konjunkturellen Schwäche in Deutschland geben. Auf Euroraum-Ebene stünden darüber hinaus die Einzelhandelsumsätze zur Veröffentlichung an. Am Nachmittag gebe die Bank of England ihre Zinsentscheidung bekannt, später am Abend folge die FED. Die US-Geldpolitiker würden den Restriktionsgrad weiter um 25bp verringern wollen, seien doch am aktuellen Rand die Inflationssorgen ein Stück weit gewissen Abkühlungstendenzen am Arbeitsmarkt gewichen. (07.11.2024/alc/a/a)


