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US-Staatsanleihen steigen trotz guter Wirtschaftsdaten
19.04.21 09:00
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Trotz durchweg guter US-Konjunkturdaten verzeichneten US-Staatsanleihen zum Ende der Berichtswoche (vom 12. bis 16. April 2021) hin Kursgewinne und damit einen Rückgang der Renditen, so die Experten von Union Investment.
Was unter den Marktbeobachtern für Verwunderung gesorgt habe, wären positive Wirtschaftsdaten doch eigentlich eher Grund für weiter fallende Anleihekurse respektive steigende Renditen. Eine einleuchtende Erklärung werde gesucht. Es werde vermutet, dass die Akteure bereits stark auf der Verkaufsseite positioniert gewesen seien und der Markt für US-Staatsanleihen deutlich überverkauft gewesen sei. Somit dürfte die Marktbewegung vor allem auf technische Faktoren und der Eindeckung bestehender Verkaufspositionen zurückzuführen sein. Die US-Zinskurve habe über die langen Laufzeiten etwas flacher tendiert, wobei die Zehnjahresrendite mit acht Basispunkten den höchsten Rückgang verzeichnet habe. Der als Transatlantikspread bezeichnete Renditeabstand zwischen US-Treasuries und Bundesanleihen (zehn Jahre) sei weiter auf 185 Basispunkte geschrumpft.
Der Euro-Staatsanleihemarkt vermochte in der Berichtswoche den US-Vorgaben nicht zu folgen, die Experten von Union Investment. Auf der Bundkurve seien zumeist leichte Renditeansteige zu beobachten gewesen. Zehnjährige Bundesanleihen hätten sich am Freitagvormittag mit minus 26 Basispunkten um gut vier Basispunkte höher als zum Schluss der vorherigen Handelswoche verzinst. Auch in der Peripherie seien leicht ansteigende Renditen zu beobachten gewesen. Am Primärmarkt sei eine unvermindert gute Nachfrage zu beobachten gewesen. Irland habe einen Bond mit 20 Jahren Laufzeit emittier, die 3,5 Milliarden Euro schwere Neuemission sei zehnfach überzeichnet gewesen. (Ausgabe vom 16.04.2021) (19.04.2021/alc/a/a)
Was unter den Marktbeobachtern für Verwunderung gesorgt habe, wären positive Wirtschaftsdaten doch eigentlich eher Grund für weiter fallende Anleihekurse respektive steigende Renditen. Eine einleuchtende Erklärung werde gesucht. Es werde vermutet, dass die Akteure bereits stark auf der Verkaufsseite positioniert gewesen seien und der Markt für US-Staatsanleihen deutlich überverkauft gewesen sei. Somit dürfte die Marktbewegung vor allem auf technische Faktoren und der Eindeckung bestehender Verkaufspositionen zurückzuführen sein. Die US-Zinskurve habe über die langen Laufzeiten etwas flacher tendiert, wobei die Zehnjahresrendite mit acht Basispunkten den höchsten Rückgang verzeichnet habe. Der als Transatlantikspread bezeichnete Renditeabstand zwischen US-Treasuries und Bundesanleihen (zehn Jahre) sei weiter auf 185 Basispunkte geschrumpft.
Der Euro-Staatsanleihemarkt vermochte in der Berichtswoche den US-Vorgaben nicht zu folgen, die Experten von Union Investment. Auf der Bundkurve seien zumeist leichte Renditeansteige zu beobachten gewesen. Zehnjährige Bundesanleihen hätten sich am Freitagvormittag mit minus 26 Basispunkten um gut vier Basispunkte höher als zum Schluss der vorherigen Handelswoche verzinst. Auch in der Peripherie seien leicht ansteigende Renditen zu beobachten gewesen. Am Primärmarkt sei eine unvermindert gute Nachfrage zu beobachten gewesen. Irland habe einen Bond mit 20 Jahren Laufzeit emittier, die 3,5 Milliarden Euro schwere Neuemission sei zehnfach überzeichnet gewesen. (Ausgabe vom 16.04.2021) (19.04.2021/alc/a/a)


