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US-Staatsanleihen mit Kursgewinnen
10.05.21 09:15
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Am US−Staatsanleihemarkt hat sich in der Berichtswoche die Lage ein wenig entspannt, so die Experten von Union Investment.
Die Zinsstrukturkurve der US−Treasuries habe sich mit Laufzeiten von fünf Jahren an leicht nach unten verschoben. Zehnjahrespapiere hätten am Freitagvormittag mit 1,57 Prozent sechs Basispunkte tiefer als zum Vorwochenschluss rentiert. Diskussionen in der FED zur Rückführung der Anleihekäufe und zur Inflationsentwicklung in den USA hätten zwischenzeitlich etwas für Irritation gesorgt, die von US-Finanzministerin Yellen mit Überlegungen zu einer US-Zinserhöhung noch verstärkt worden seien. Yellen habe erklärt, dass die Zinsen steigen müssten, um eine Überhitzung der US−Wirtschaft zu vermeiden. In der Folge sei aber klar dargestellt worden, dass damit keine Leitzinsanhebung empfohlen worden sei. Letztlich habe sich die Lage wieder entspannt, wie der Renditerückgang zum Wochenschluss darlege.
Bei den deutschen Bundesanleihen sei in der Berichtswoche per saldo wenig gegangen. Die Zehnjahresrendite habe an der technisch wichtigen Marke von minus 20 Basispunkten verharrt. In Italien seien die Zehnjahresrenditen ein wenig angestiegen (plus vier Basispunkte), dort habe die erneute Schuldenaufnahme über eine neue 30-jährige Staatsanleiheemission belastet. Griechenland habe ebenfalls eine Staatsanleihe emittiert, jedoch mit fünf Jahren Laufzeit. Die drei Milliarden Euro schwere Emissionen sei gut nachgefragt gewesen, das Orderbuch habe zuletzt bei 20 Milliarden Euro gelegen. Der Gesamtmarkt (iBoxx EuroSovereigns-Index) habe bis Freitagmorgen kaum verändert gelegen. Euro-Unternehmensanleihen und in Euro sowie US-Dollar notierte Staatstitel aus den Schwellenländern hätten in der Berichtswoche stabil bis leicht freundlich gehandelt. (Ausgabe vom 07.05.2021) (10.05.2021/alc/a/a)
Die Zinsstrukturkurve der US−Treasuries habe sich mit Laufzeiten von fünf Jahren an leicht nach unten verschoben. Zehnjahrespapiere hätten am Freitagvormittag mit 1,57 Prozent sechs Basispunkte tiefer als zum Vorwochenschluss rentiert. Diskussionen in der FED zur Rückführung der Anleihekäufe und zur Inflationsentwicklung in den USA hätten zwischenzeitlich etwas für Irritation gesorgt, die von US-Finanzministerin Yellen mit Überlegungen zu einer US-Zinserhöhung noch verstärkt worden seien. Yellen habe erklärt, dass die Zinsen steigen müssten, um eine Überhitzung der US−Wirtschaft zu vermeiden. In der Folge sei aber klar dargestellt worden, dass damit keine Leitzinsanhebung empfohlen worden sei. Letztlich habe sich die Lage wieder entspannt, wie der Renditerückgang zum Wochenschluss darlege.
Bei den deutschen Bundesanleihen sei in der Berichtswoche per saldo wenig gegangen. Die Zehnjahresrendite habe an der technisch wichtigen Marke von minus 20 Basispunkten verharrt. In Italien seien die Zehnjahresrenditen ein wenig angestiegen (plus vier Basispunkte), dort habe die erneute Schuldenaufnahme über eine neue 30-jährige Staatsanleiheemission belastet. Griechenland habe ebenfalls eine Staatsanleihe emittiert, jedoch mit fünf Jahren Laufzeit. Die drei Milliarden Euro schwere Emissionen sei gut nachgefragt gewesen, das Orderbuch habe zuletzt bei 20 Milliarden Euro gelegen. Der Gesamtmarkt (iBoxx EuroSovereigns-Index) habe bis Freitagmorgen kaum verändert gelegen. Euro-Unternehmensanleihen und in Euro sowie US-Dollar notierte Staatstitel aus den Schwellenländern hätten in der Berichtswoche stabil bis leicht freundlich gehandelt. (Ausgabe vom 07.05.2021) (10.05.2021/alc/a/a)


