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US-PCE schafft Flexibilität für FED
30.09.24 11:05
Janus Henderson Investors
London (www.anleihencheck.de) - Dank der etwas besser als erwartet ausgefallenen PCE-Inflationsdaten kann die FED über das Tempo der Zinssenkungen mit größtmöglicher Flexibilität entscheiden, so Greg Wilensky, Head of US Fixed Income und Portfoliomanager bei Janus Henderson Investors.
Nach Ansicht der Experten trage diese Flexibilität dazu bei, das Ausmaß der Abwärtsrisiken für risikoreichere Assets wie Aktien und High-Yield-Anleihen zu verringern, sollten sich die Arbeitsmarktdaten weiter abschwächen. Trete diese Abschwächung ein, wäre eine weitere aggressive Senkung der Leitzinsen durch die FED leichter möglich. Der Grund: In den letzten drei Monaten habe der Kern-PCE-Wert quasi auf dem jährlichen Zielwert der FED von 2% gelegen, was die Auswirkungen auf diese Märkte verringere.
Für November und Dezember würden die Experten nach wie vor eher mit Senkungen von jeweils 25 Basispunkten rechnen. Bei solchen Inflationsdaten könnte sich jedoch eine oder sogar beide Senkungen auf 50 Basispunkte erhöhen, sollten sich die anstehenden Arbeitsmarktdaten weiter abschwächen.
Zwar sei die PCE-Kernrate für den Monat von 0,1% auf 0,13% abgerundet worden, aber man müsse bedenken, dass diese Zahl noch niedriger ausgefallen wäre, hätte die Wohnungsbauinflation nicht weiterhin bei sehr hohen 0,5% im Monatsvergleich gelegen. Powell habe während der FOMC-Pressekonferenz ziemlich deutlich gemacht, dass die FED künftig eine rückläufige Tendenz bei der Wohnungsbauinflation erwarte. (Ausgabe vom 27.09.2024) (30.09.2024/alc/a/a)
Nach Ansicht der Experten trage diese Flexibilität dazu bei, das Ausmaß der Abwärtsrisiken für risikoreichere Assets wie Aktien und High-Yield-Anleihen zu verringern, sollten sich die Arbeitsmarktdaten weiter abschwächen. Trete diese Abschwächung ein, wäre eine weitere aggressive Senkung der Leitzinsen durch die FED leichter möglich. Der Grund: In den letzten drei Monaten habe der Kern-PCE-Wert quasi auf dem jährlichen Zielwert der FED von 2% gelegen, was die Auswirkungen auf diese Märkte verringere.
Für November und Dezember würden die Experten nach wie vor eher mit Senkungen von jeweils 25 Basispunkten rechnen. Bei solchen Inflationsdaten könnte sich jedoch eine oder sogar beide Senkungen auf 50 Basispunkte erhöhen, sollten sich die anstehenden Arbeitsmarktdaten weiter abschwächen.
Zwar sei die PCE-Kernrate für den Monat von 0,1% auf 0,13% abgerundet worden, aber man müsse bedenken, dass diese Zahl noch niedriger ausgefallen wäre, hätte die Wohnungsbauinflation nicht weiterhin bei sehr hohen 0,5% im Monatsvergleich gelegen. Powell habe während der FOMC-Pressekonferenz ziemlich deutlich gemacht, dass die FED künftig eine rückläufige Tendenz bei der Wohnungsbauinflation erwarte. (Ausgabe vom 27.09.2024) (30.09.2024/alc/a/a)


