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US-Notenbank hebt Leitzins an, Renditeanstieg am US-Markt hält an
19.12.16 09:45
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Erwartungsgemäß hob die FED auf ihrer Sitzung am 14. Dezember den Leitzins um 25 Basispunkte an, so die Experten von Union Investment.
Dessen Bandbreite liege nun bei 0,5 bis 0,75 Prozent. Der mit großem Interesse erwartete weitere Kurs der FED könnte entgegen der Erwartung der Experten etwas restriktiver ausfallen. Denn angesichts der aktuellen Konjunkturlage in den USA würden einige Notenbankgouverneure im kommenden Jahr nunmehr drei statt zwei weitere Zinsanhebungen als angemessenen geldpolitischen Kurs erwarten.
Inflations- und Wachstumsschätzungen seien auf Basis der aktuellen Gesetzeslage nahezu unverändert geblieben, da die Ausgestaltung erwarteter Fiskalpakete durch die Trump-Administration noch unbekannt sei. Für 2018 werde im Rahmen eines ebenfalls weitgehend unveränderten Konjunkturbildes ein schnelleres Straffungstempo als bisher gesehen. Statt drei seien nun vier Zinsanhebungen ins Spiel gebracht worden. Angesichts der starken Aufwertung des US-Dollar, die wachstums- und inflationsdämpfende Effekte mit sich führe, dürfte 2017 betreffend weiterhin aber von nur zwei Zinsschritten auszugehen sein.
Der nach der US-Präsidentschaftswahl einsetzende Renditeanstieg am US-Rentenmarkt habe sich auch in der Berichtswoche fortgesetzt. Zehnjährige US-Treasuries hätten zum Freitagmittag mit 2,56 Prozent und damit 10 Basispunkte über Vorwochenschluss rentiert. Zwischenzeitlich habe die Rendite sogar bei 2,64 Prozent gelegen, ehe es zu einer Konsolidierung gekommen sei. Noch deutlicher sei der Renditeanstieg bei drei- und fünfjährigen amerikanischen Staatspapieren gewesen. Dort habe die Verzinsung um jeweils um 18 Basispunkte angezogen.
Weitgehend unberührt vom Geschehen hätten sich hingegen lang laufende Papiere mit Fälligkeit in 30 Jahren gezeigt. Die US-Zinskurve habe sich im Drei- und Fünfjahresbereich etwas angehoben, sei ansonsten aber weitgehend unverändert geblieben. Dies habe sich auch in den Auktionen für neue US-Schatzanweisungen widergespiegelt. In der Berichtswoche seien neben drei- und zehnjährigen Papiere auch 30-jährige Titel emittiert worden. Die Langläufer seien sehr gut von den Anlegern aufgenommen worden.
Im Euroraum habe in der Woche nach der EZB eine freundliche Tendenz geherrscht. Der Gesamtmarkt habe auf Indexebene (iBoxx Euro Sovereign) 0,4 Prozent zugelegt. Sowohl in den Kern- als auch den Peripherieländern hätten sich die Renditen zurückgebildet. Vor allem hätten italienische Anleihen von der Nachfrage profitiert, die Zehnjahresrendite sei um etwas mehr als 20 Basispunkte auf rund 1,8 Prozent gefallen. Die deutsche Zinskurve habe über den Renditerückgang am langen Ende etwas flacher tendiert. (Ausgabe vom 16.12.2016) (19.12.2016/alc/a/a)
Dessen Bandbreite liege nun bei 0,5 bis 0,75 Prozent. Der mit großem Interesse erwartete weitere Kurs der FED könnte entgegen der Erwartung der Experten etwas restriktiver ausfallen. Denn angesichts der aktuellen Konjunkturlage in den USA würden einige Notenbankgouverneure im kommenden Jahr nunmehr drei statt zwei weitere Zinsanhebungen als angemessenen geldpolitischen Kurs erwarten.
Der nach der US-Präsidentschaftswahl einsetzende Renditeanstieg am US-Rentenmarkt habe sich auch in der Berichtswoche fortgesetzt. Zehnjährige US-Treasuries hätten zum Freitagmittag mit 2,56 Prozent und damit 10 Basispunkte über Vorwochenschluss rentiert. Zwischenzeitlich habe die Rendite sogar bei 2,64 Prozent gelegen, ehe es zu einer Konsolidierung gekommen sei. Noch deutlicher sei der Renditeanstieg bei drei- und fünfjährigen amerikanischen Staatspapieren gewesen. Dort habe die Verzinsung um jeweils um 18 Basispunkte angezogen.
Weitgehend unberührt vom Geschehen hätten sich hingegen lang laufende Papiere mit Fälligkeit in 30 Jahren gezeigt. Die US-Zinskurve habe sich im Drei- und Fünfjahresbereich etwas angehoben, sei ansonsten aber weitgehend unverändert geblieben. Dies habe sich auch in den Auktionen für neue US-Schatzanweisungen widergespiegelt. In der Berichtswoche seien neben drei- und zehnjährigen Papiere auch 30-jährige Titel emittiert worden. Die Langläufer seien sehr gut von den Anlegern aufgenommen worden.
Im Euroraum habe in der Woche nach der EZB eine freundliche Tendenz geherrscht. Der Gesamtmarkt habe auf Indexebene (iBoxx Euro Sovereign) 0,4 Prozent zugelegt. Sowohl in den Kern- als auch den Peripherieländern hätten sich die Renditen zurückgebildet. Vor allem hätten italienische Anleihen von der Nachfrage profitiert, die Zehnjahresrendite sei um etwas mehr als 20 Basispunkte auf rund 1,8 Prozent gefallen. Die deutsche Zinskurve habe über den Renditerückgang am langen Ende etwas flacher tendiert. (Ausgabe vom 16.12.2016) (19.12.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,40 % | 2,15 % | ||


