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US-Notenbank behält lockere Geldpolitik bei
02.08.21 08:40
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank FED setzt ihren lockeren geldpolitischen Kurs fort, so die Experten von Union Investment.
Die Leitzinsen würden auf dem aktuell niedrigen Niveau bleiben. Die Diskussion über die Anpassung beziehungsweise Rückführung des Anleihekaufprogramms (Tapering) sei hingegen nun in Gang gekommen.
Am chinesischen Aktienmarkt hätten weitere staatliche Regulierungsaktivitäten, diesmal gegenüber Unternehmen aus dem Bildungssektor, für Kursverluste gesorgt. In den USA habe es hingegen weitere Rekordstände gegeben, während in Europa leichte Verluste überwogen hätten. Staatsanleihen seien gesucht gewesen, leichte Renditerückgänge hätten dort das Geschehen geprägt.
Die FED habe am Mittwoch an ihrem grundsätzlichen geldpolitischen Kurs keine Änderung vorgenommen. Die FOMC-Mitglieder würden es nach wie vor als angemessen betrachten, die Leitzinsen auf dem aktuell niedrigen Niveau zu belassen. Die Notenbank werde auch so lange US-Staatsanleihen und Hypothekenpapiere in Höhe von monatlich mindestens 80 respektive 40 Milliarden US-Dollar ankaufen, bis ein weiterer substanzieller Fortschritt hinsichtlich des dualen FED-Mandats von Vollbeschäftigung und Preisstabilität erzielt worden sei.
Wie erwartet habe der Fokus der Sitzung auf der Planung zum Tapering gelegen. Der FED-Vorsitzende Powell habe aber mehrfach betont, dass diesbezüglich noch keinerlei Entscheidungen getroffen worden seien und erneut auf die Datenabhängigkeit hinsichtlich der Umsetzung hingewiesen. Letztendlich habe sich die FED damit ins Planungsstadium begeben, mehr noch nicht. Mit der im Ausschuss geführten Diskussion über verschiedene Vorgehensweisen sei die Basis für die nächsten Schritte, insbesondere für die kommunikativen Maßnahmen, geschaffen worden. Die Experten von Union Investment erwarten den Beginn im Januar 2022 und einen ersten Zinsschritt der FED im ersten Halbjahr 2023. Inhaltlich habe die FED-Sitzung keine Überraschungen gebracht, was auch an der überschaubaren Marktreaktion abzulesen gewesen sei. Zumindest der Euro habe von der Zurückhaltung der FED profitieren und zum US-Dollar in der Berichtswoche in Richtung 1,19 (US-Dollar je Euro) aufwerten können. (Ausgabe vom 30.07.2021) (02.08.2021/alc/a/a)
Die Leitzinsen würden auf dem aktuell niedrigen Niveau bleiben. Die Diskussion über die Anpassung beziehungsweise Rückführung des Anleihekaufprogramms (Tapering) sei hingegen nun in Gang gekommen.
Die FED habe am Mittwoch an ihrem grundsätzlichen geldpolitischen Kurs keine Änderung vorgenommen. Die FOMC-Mitglieder würden es nach wie vor als angemessen betrachten, die Leitzinsen auf dem aktuell niedrigen Niveau zu belassen. Die Notenbank werde auch so lange US-Staatsanleihen und Hypothekenpapiere in Höhe von monatlich mindestens 80 respektive 40 Milliarden US-Dollar ankaufen, bis ein weiterer substanzieller Fortschritt hinsichtlich des dualen FED-Mandats von Vollbeschäftigung und Preisstabilität erzielt worden sei.
Wie erwartet habe der Fokus der Sitzung auf der Planung zum Tapering gelegen. Der FED-Vorsitzende Powell habe aber mehrfach betont, dass diesbezüglich noch keinerlei Entscheidungen getroffen worden seien und erneut auf die Datenabhängigkeit hinsichtlich der Umsetzung hingewiesen. Letztendlich habe sich die FED damit ins Planungsstadium begeben, mehr noch nicht. Mit der im Ausschuss geführten Diskussion über verschiedene Vorgehensweisen sei die Basis für die nächsten Schritte, insbesondere für die kommunikativen Maßnahmen, geschaffen worden. Die Experten von Union Investment erwarten den Beginn im Januar 2022 und einen ersten Zinsschritt der FED im ersten Halbjahr 2023. Inhaltlich habe die FED-Sitzung keine Überraschungen gebracht, was auch an der überschaubaren Marktreaktion abzulesen gewesen sei. Zumindest der Euro habe von der Zurückhaltung der FED profitieren und zum US-Dollar in der Berichtswoche in Richtung 1,19 (US-Dollar je Euro) aufwerten können. (Ausgabe vom 30.07.2021) (02.08.2021/alc/a/a)


