US-Leitzinserhöhungen erst im März, Juni und September?


30.01.18 12:30
Generali Investments Europe

Köln (www.anleihencheck.de) - Nachdem in der vergangenen Woche die aktuelle US-Dollar-Schwäche auch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos für Diskussionen sorgte, stehen in dieser Woche die USA im öffentlichen Fokus, so die Experten von Generali Investments Europe.

Während die Veröffentlichung des US-BIP für das vierte Quartal 2017 von 2,7% hinter den Markterwartungen zurückgeblieben sei, würden die Aussichten günstig bleiben. Denn auch die Veröffentlichung der ISM-Daten für den Fertigungssektor am 1. Februar dürfte die robuste Verfassung der US-Wirtschaft bestätigen.

Demgegenüber sei in der vergangenen Woche dem hohen Euro-Kurs eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet worden. EZB-Präsident Draghi habe seine Besorgnis über die anziehende Kursentwicklung des Euro ausgedrückt und dabei auch auf die Aussage des US-Finanzministers Mnuchin abgezielt, dass ein schwacher Dollar-Kurs gut für die US-Wirtschaft sei.

Angesichts der günstigen Entwicklungen in den USA erwarten die Experten von Generali Investments Europe, dass die FED an ihrem geldpolitischen Kurs der Normalisierung der Leitzinsen weiter festhalten wird. Allerdings würden die Experten erst im März, Juni und September mit weiteren Leitzinserhöhungen rechnen. Eine Erhöhung infolge des FED-Meetings am 31.01.2018 erwarte man dagegen nicht. Davon sei auch die Mehrheit der Marktteilnehmer überzeugt, die mit einer Chance von 94% eine Leitzinserhöhung erst wieder im März rechnen würden. (30.01.2018/alc/a/a)




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