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US-Konsumentenpreise: Keine größere Überraschung
14.11.24 08:52
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Konsumentenpreise in den USA zogen im Oktober um 0,2% M/M an, so die Analysten der Nord LB.
Die Kernrate dieser Zeitreihe habe sich dabei um 0,3% M/M erhöht. Diese Entwicklungen würden keine größere Überraschung darstellen. Leichte Sorgen mache der am aktuellen Rand zu beobachtende Anstieg der kalkulatorischen Mieten für in Eigennutzung befindlichen Wohnraum um 0,4% M/M. Diese Variable hätten die Analysten schon seit geraumer Zeit sehr genau im Auge. Trotzdem sei im Dezember mit einer erneuten "kleinen" Leitzinssenkung durch die FED zu rechnen. Mit Blick auf die nähere Zukunft würden zudem die geldpolitischen Präferenzen der neuen Regierung in den Fokus rücken. An dieser Stelle scheine es im "Team Trump" aber offenbar noch recht unterschiedliche Vorstellungen zu geben.
Auf der anderen Seite des Atlantiks stünden mit neuen Daten zum Produzentenpreisindex im Oktober frische Signale von den vorgelagerten Preisstufen an. Abends melde sich FED-Chef Powell in Dallas zu Wort, was im Hinblick auf die zuletzt deutlich eingetrübten Zinssenkungshoffnungen an den US-Märkten mit viel Aufmerksamkeit und Sensibilität bei hawkischen Zwischentönen verfolgt werden dürfte. Auf Unternehmensseite seien in der langsam ausklingenden Berichtssaison u.a. die Unternehmenszahlen von Siemens, Hapag-Lloyd und grenke relevant. (14.11.2024/alc/a/a)
Die Kernrate dieser Zeitreihe habe sich dabei um 0,3% M/M erhöht. Diese Entwicklungen würden keine größere Überraschung darstellen. Leichte Sorgen mache der am aktuellen Rand zu beobachtende Anstieg der kalkulatorischen Mieten für in Eigennutzung befindlichen Wohnraum um 0,4% M/M. Diese Variable hätten die Analysten schon seit geraumer Zeit sehr genau im Auge. Trotzdem sei im Dezember mit einer erneuten "kleinen" Leitzinssenkung durch die FED zu rechnen. Mit Blick auf die nähere Zukunft würden zudem die geldpolitischen Präferenzen der neuen Regierung in den Fokus rücken. An dieser Stelle scheine es im "Team Trump" aber offenbar noch recht unterschiedliche Vorstellungen zu geben.
Auf der anderen Seite des Atlantiks stünden mit neuen Daten zum Produzentenpreisindex im Oktober frische Signale von den vorgelagerten Preisstufen an. Abends melde sich FED-Chef Powell in Dallas zu Wort, was im Hinblick auf die zuletzt deutlich eingetrübten Zinssenkungshoffnungen an den US-Märkten mit viel Aufmerksamkeit und Sensibilität bei hawkischen Zwischentönen verfolgt werden dürfte. Auf Unternehmensseite seien in der langsam ausklingenden Berichtssaison u.a. die Unternehmenszahlen von Siemens, Hapag-Lloyd und grenke relevant. (14.11.2024/alc/a/a)


