US-Kerninflation verharrt bei 2,8% - Leitzinssenkung im September erwartet


04.07.25 09:17
Postbank Research

Bonn (www.anleihencheck.de) - Die US-Inflationsrate stieg im Mai erwartungsgemäß von 2,3 auf 2,4 Prozent, die Kerninflation verharrte erneut bei 2,8 Prozent, so die Analysten von Postbank Research.

Die PCE-Kernrate sei im Mai von 2,6 auf 2,7 Prozent geklettert. Der Arbeitsmarktreport für Mai sei etwas besser ausgefallen als im Marktkonsens erwartet. Der Stellenaufbau habe mit 139.000 oberhalb der Prognosen gelegen. Die Arbeitslosenquote sei bei 4,2 Prozent geblieben, die Gehälter hätten sich um 3,9 Prozent zum Vorjahr erhöht.

Der ISM-Index der Industrie sei im Mai leicht auf 48,5 Punkte gefallen, wobei sich die Subindices der Neuaufträge und der Beschäftigungen innerhalb des Schrumpfungsbereiches stabilisiert hätten, während die Preise leicht nachgegeben hätten. Der Index für Dienstleistungen sei völlig unerwartet von 51,6 auf 49,9 Punkte gefallen.

Einen unerwarteten, kräftigen Rücksetzer habe es auch beim Verbrauchervertrauen des Conference Boards gegeben, wohingegen sich der Indikator der Uni von Michigan stabilisiert habe. Die FED halte an ihrer abwartenden Politik fest. An den Swapmärkten werde eine nächste Leitzinssenkung für September eingepreist, bis zum Jahresende kumuliert 65 Bp.

Die Märkte würden auf den Ausgang der Diskussion über das US-Steuerpaket und das Ende der Zollpause sowie die Frage der langfristigen Entwicklung der US-Staatsschulden warten. Während einer Eskalation im Nahen Osten habe sich der US-Dollar vorübergehend erhöht, seitdem aber auf ein neues 3,5-Jahrestief bei EUR/USD 1,1753 nachgegeben. Bis zum Jahresende dürfte der Euro weiter in Richtung 1,20 aufwerten. (Währungsbulletin Juli 2025) (04.07.2025/alc/a/a)





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