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US-Kerninflation steigt auf 2,8 % - PCE-Daten dämpfen Zinshoffnungen
31.03.25 09:00
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Der PCE-Deflator, ein zentraler Inflationsindikator für die USA, der die Preisentwicklung eines festen Warenkorbs widerspiegelt, welcher auf die persönlichen Ausgaben der Konsumenten zugeschnitten ist, verharrte im Februar bei y/y 2,5%, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".
Der PCE-Kernindex, der die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise ausklammere, habe hingegen von 2,7% im Januar auf 2,8% im Februar zugelegt.
Trotz dieser hartnäckigen Inflation hätten die US-Bürger ihren Konsum im Februar um m/m 0,4% nach abwärts revidierten -0,3% im Januar gesteigert.
Am Dienstag stünden mit dem ISM PMI für das Verarbeitende Gewerbe in den USA und den vorläufigen HVPI-Daten aus der Eurozone erste wichtige Impulse an. Besonders die Kerninflation könnte dabei für die Geldpolitik der EZB relevant werden. Am Donnerstag folge der ISM PMI für den Dienstleistungssektor, der weitere Hinweise für die US-Konjunktur liefern dürfte.
Zum Wochenausklang würden dann die US-Arbeitsmarktdaten in den Fokus rücken: Die neu geschaffenen Stellen und die Stundenlöhne könnten entscheidend für die Zinserwartungen sein. Darüber hinaus würden sich über die Woche hinweg mehrere FED-Vertreter, darunter Powell am Freitag, äußern.
Die Kurse von Staatsanleihen hätten am Freitag sowohl in Europa als auch in den USA zugelegt. Sie hätten von der trüben Stimmung an den Aktienmärkten profitiert. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei auf ein 3-Wochen-Tief gefallen. (31.03.2025/alc/a/a)
Der PCE-Kernindex, der die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise ausklammere, habe hingegen von 2,7% im Januar auf 2,8% im Februar zugelegt.
Am Dienstag stünden mit dem ISM PMI für das Verarbeitende Gewerbe in den USA und den vorläufigen HVPI-Daten aus der Eurozone erste wichtige Impulse an. Besonders die Kerninflation könnte dabei für die Geldpolitik der EZB relevant werden. Am Donnerstag folge der ISM PMI für den Dienstleistungssektor, der weitere Hinweise für die US-Konjunktur liefern dürfte.
Zum Wochenausklang würden dann die US-Arbeitsmarktdaten in den Fokus rücken: Die neu geschaffenen Stellen und die Stundenlöhne könnten entscheidend für die Zinserwartungen sein. Darüber hinaus würden sich über die Woche hinweg mehrere FED-Vertreter, darunter Powell am Freitag, äußern.
Die Kurse von Staatsanleihen hätten am Freitag sowohl in Europa als auch in den USA zugelegt. Sie hätten von der trüben Stimmung an den Aktienmärkten profitiert. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei auf ein 3-Wochen-Tief gefallen. (31.03.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 20.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


