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US-Inflationsrate auf niedrigstem Niveau seit Oktober 2016
17.07.17 11:57
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die US-Einzelhandelsumsätze sind im Juni um 0,2% gegenüber dem Vormonat gesunken, so die Analysten von Postbank Research.
Dies sei bereits der zweite Rückgang in Serie. In der Abgrenzung ohne Autos habe sich ein Rückgang um 0,2% ergeben. In der so genannten Kontrollgruppe, die direkt in die Berechnung des privaten Verbrauchs einfließe, habe sich ein Minus von 0,1% ergeben. Zwar würden die Einzelhandelsumsätze in dieser Abgrenzung dank eines guten Quartalsauftakts für den privaten Verbrauch im gesamten 2. Quartal immer noch einen soliden Zuwachs erwarten lassen. Von Dynamik sei zurzeit aber nichts mehr zu spüren.
Die US-Industrieproduktion habe dagegen zu überzeugen gewusst. Sie sei im Juni um 0,4% gegenüber dem Vormonat gestiegen. Dies sei jetzt bereits der fünfte Zuwachs in Folge gewesen. Im Detail habe das Verarbeitende Gewerbe seinen Ausstoß um 0,2% gesteigert. Dagegen habe die Produktion der Versorgungsunternehmen stagniert, während die des Bergbaus um starke 1,6% zugelegt habe.
Die US-Verbraucherpreise hätten im Juni im Vormonatsvergleich stagniert. Dadurch sei die Inflationsrate von 1,9% auf 1,6% und damit auf das niedrigste Niveau seit Oktober letzten Jahres gefallen. Abwärtsdruck sei dabei von den Energiepreisen ausgegangen, die im Vormonatsvergleich um 1,6% nachgegeben hätten. Allerdings hätten sich auch die Kernverbraucherpreise ohne Energie und Nahrungsmittel schwach entwickelt. Sie seien gegenüber Mai nur um 0,1% gestiegen. Die Kerninflationsrate habe bei mäßigen 1,7% verharrt. Sollte sich die schwache Preistendenz fortsetzen, dürfte die FED eine zunehmende Gefahr für das Erreichen ihres Inflationsziels sehen, was wiederum das Lager der Tauben innerhalb des FOMC stärken würde.
Das BIP Chinas sei im 2. Quartal gegenüber der Vorperiode um 1,7% gewachsen. Im Vorjahresvergleich habe sich wie schon im 1. Quartal ein Zuwachs um 6,9% ergeben. Das Ergebnis habe damit die Erwartungen des Marktes leicht übertroffen. Heute würden die endgültigen EWU-Verbraucherpreisdaten für Juni bekannt gegeben. Die vorläufig gemeldete Inflationsrate von 1,3% sollte ebenso bestätigt werden wie die Kerninflationsrate von 1,1%.
Am Nachmittag stehe der Empire State-Index, der die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe der New Yorker FED widerspiegele, zur Veröffentlichung an. Der Markt rechne zwar für Juli mit einem Rückgang von 19,8 auf 15,0 Punkte. Damit würde dieser Indikator aber immer noch auf ein solides Wachstum in der Industrie der Region hindeuten. (17.07.2017/alc/a/a)
Dies sei bereits der zweite Rückgang in Serie. In der Abgrenzung ohne Autos habe sich ein Rückgang um 0,2% ergeben. In der so genannten Kontrollgruppe, die direkt in die Berechnung des privaten Verbrauchs einfließe, habe sich ein Minus von 0,1% ergeben. Zwar würden die Einzelhandelsumsätze in dieser Abgrenzung dank eines guten Quartalsauftakts für den privaten Verbrauch im gesamten 2. Quartal immer noch einen soliden Zuwachs erwarten lassen. Von Dynamik sei zurzeit aber nichts mehr zu spüren.
Die US-Verbraucherpreise hätten im Juni im Vormonatsvergleich stagniert. Dadurch sei die Inflationsrate von 1,9% auf 1,6% und damit auf das niedrigste Niveau seit Oktober letzten Jahres gefallen. Abwärtsdruck sei dabei von den Energiepreisen ausgegangen, die im Vormonatsvergleich um 1,6% nachgegeben hätten. Allerdings hätten sich auch die Kernverbraucherpreise ohne Energie und Nahrungsmittel schwach entwickelt. Sie seien gegenüber Mai nur um 0,1% gestiegen. Die Kerninflationsrate habe bei mäßigen 1,7% verharrt. Sollte sich die schwache Preistendenz fortsetzen, dürfte die FED eine zunehmende Gefahr für das Erreichen ihres Inflationsziels sehen, was wiederum das Lager der Tauben innerhalb des FOMC stärken würde.
Das BIP Chinas sei im 2. Quartal gegenüber der Vorperiode um 1,7% gewachsen. Im Vorjahresvergleich habe sich wie schon im 1. Quartal ein Zuwachs um 6,9% ergeben. Das Ergebnis habe damit die Erwartungen des Marktes leicht übertroffen. Heute würden die endgültigen EWU-Verbraucherpreisdaten für Juni bekannt gegeben. Die vorläufig gemeldete Inflationsrate von 1,3% sollte ebenso bestätigt werden wie die Kerninflationsrate von 1,1%.
Am Nachmittag stehe der Empire State-Index, der die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe der New Yorker FED widerspiegele, zur Veröffentlichung an. Der Markt rechne zwar für Juli mit einem Rückgang von 19,8 auf 15,0 Punkte. Damit würde dieser Indikator aber immer noch auf ein solides Wachstum in der Industrie der Region hindeuten. (17.07.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 22.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


